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Kardenwurzel-Tinktur Ansatzverhältnis

KardenwurzelDas Ansatzverhältnis 1:1,8 für das volle Wirkstoff-Spektrum der Kardenwurzel

Bei der Anfertigung von Pflanzenkonzentraten ist neben großem handwerklichen Erfahrungsreichtum vor allem botanisches Wissen gefragt. Der Extrakt muss genau die wichtigsten Pflanzenstoffe im optimalen Umfang enthalten.

Beim Wellnest Bio Kardenwurzel Frischpflanzen Konzentrat von Sanoverde sind dies die verfügbaren sekundären Pflanzenstoffe und ätherische Öle, also die schnell und langsam löslichen Bestandteile der frischen Kardenwurzel. Deren umfassendes und verhältnistreues Vorhandensein charakterisiert die Tinktur als ganzheitliches Extrakt, welches über das volle Pflanzenwirkstoff-Spektrum der Karde verfügt. Entscheidend dafür ist das Ansatzverhältnis 1:1,8. Bei diesem kommen 1,8 Teile Lösungsmittel auf 1 Teil frische Kardenwurzel.

Weniger Karde im Ansatz = mehr Wirkstoffe im Extrakt

Nun könnte man annehmen, die Konzentrat-Güte stiege parallel zum Kardenanteil. Und tatsächlich gibt es Hersteller, die mit einem Ansatzverhältnis 1:1 werben und behaupten, ein höherer Kardenanteil wäre nicht möglich. Damit wird suggeriert, dass gleiche Lösungsmittel- und Pflanzenanteile ein Qualitätsmaximum bzw. geringere Pflanzenanteile Qualitätseinbußen bedeuteten. Ein Trugschluss, der angesichts der stattlichen Pflanzenkosten nur für unnötige Produktverteuerungen sorgt! Wie am Wellnest Bio Kardenwurzel Frischpflanzen Konzentrat deutlich wird, beschert der 56-prozentige Kardenanteil ein ganzheitliches Extrakt von exzellenter Qualität.

Extraktion schnell UND langsam löslicher Bestandteile

Die Gründe dafür sind einerseits in der begrenzten Tragfähigkeit des Lösungsmittels Alkohol, andererseits in den sich unterschiedlich schnell auflösenden Bestandteilen der Kardenwurzel zu suchen:

a.) Bei einem Karden-Überangebot (Ansatzverhältnis 1:1) wird der Alkohol aufgrund der großen Pflanzenmenge rasch von den schnell löslichen Bestandteilen gesättigt – die Aufnahmekapazitäten sind erschöpft, bevor die langsam löslichen Bestandteile aufgenommen wurden. Das Ergebnis ist unter ganzheitlichen Gesichtspunkten verfälscht, da es nicht die natürliche Zusammensetzung der Kardenwurzel abbildet, sondern ein überproportional hohes Gewicht auf die schnell löslichen Bestandteile legt.

b.) Hingegen wird bei einem ausgewogenen Kardenanteil (Ansatzverhältnis 1:1,8) die Sättigungsgrenze des Alkohols viel später erreicht, sodass neben den schnell auch die langsam löslichen Anteile aufgenommen werden können. Die Relation sämtlicher Inhaltsstoffe, also das ganze Wirkstoff-Spektrum der Karde, wird „maßstabsgerecht“ in die Tinktur überführt.

Viele sekundäre Pflanzenstoffe und ätherische Öle

Zusammenfassend zeigt sich, dass bei der Kardenextraktion nicht der maximale Pflanzenanteil, sondern die richtige Mischung zählt. Das Ansatzverhältnis 1,8 Teile Lösungsmittel auf 1 Teil frische Kardenwurzel bildet die Wirkstoff-Zusammensetzung der Kardenwurzel exakt ab und führt zu einem ganzheitlichen Extrakt. Aufgrund dessen besitzt das Wellnest Bio Kardenwurzel Frischpflanzen Konzentrat eine extrem hohe Konzentration an sekundären Pflanzenstoffen und ätherischen Ölen, welche für die Qualität einer Tinktur maßgeblich sind.

(Quelle Wellnest)

Jeden Sommer das gleiche Drama: Zeckenalarm!

Neu: wirkungsvoller Schutz mit Kokosöl!

Etwa zehn bis 35 Prozent aller Zecken in Europa übertragen Borreliose, bei der Frühsommer-Meningo-Enzephalitis sind es etwa ein bis fünf Prozent. In Münchener Grünanlgen sind laut Microbiologe Fingerle mindestens jede vierte bis fünfte Zecke von Borreliose befallen.*1

Ganz wichtig:
Gehen Sie weiterhin in die Natur! Bewegung und gute Laune ist nach wie vor der beste Schutz gegen Herz- und Kreislauferkrankungen.

Aber wie schütze ich mich?
einfach nicht stechen lassen! Vermeidung von Zeckenstichen ist die beste Vorbeugung!
Nur: in alberner Verkleidung bei hochsommlicher Hitze in den englischen Garten? mit in die Strümpfe gestopften Hosenbeine? Sicher ein Hingucker, aber kein Vergnügen.

Kokosöl als Zeckenschutz!
Forscher an der FU Berlin*2 haben einen zuverlässigen Schutz gegen Zecken und Co entdeckt: Kokosöl wehrt Zecken ab !
Das Kokosöl wird einfach wie ein Körperöl aufgetragen. Am besten Kopf, Nacken, Arme und Beine mit Kokosöl einreiben, bei Hund und Katze natürlich auch das Fell an Bauch und Rücken, die Ohren nicht vergessen.
Bei Zimmertemperatur ist Kokosöl fest, verflüssigt sich jedoch sofort, wenn man ein Stückchen in die warme Handfläche gibt – einfach in die Haut einmassieren.

Es ist doch passiert: Eine Zecke hat Sie erwischt

Keine Panik, wirklich nicht jede Zecke ist von einem Erreger befallen. Keinesfalls mit Kokosnussöl oder anderen Ölen begießen! Mit einer Zecken-Karte vorsichtig entfernen oder den Arzt aufsuchen. Die Einstichstelle mit Cystussalbe behandeln. Sicherheitshalber können Sie die Zecke an ein anerkanntes Labor zur Untersuchung einsenden.

Quellennachweis:
*1 süddeutsche Zeitung

*2 Die Arbeitsgruppe Angewandte Zoologie/Ökologie der Tiere unter Prof. Dr. Hilker, Dr. Kahl und Dr. Dautel testeten verschiedene Laurinsäure-Lösungen auf ihre Wirksamkeit gegen Nymphen des Holzbocks (Zecke) (Ixodes ricinus). Zwischen 81 und 100 Prozent der Zecken-Nymphen mieden die mit der Lösung behandelten Stellen. Im Laborversuch mit freiwilligen Probanden wurden 75 bis 88 Prozent der adulten Zecken durch diese Laurinsäeure abgestoßen, der Schutz vor Zecken blieb mindestens sechs Stunden wirksam. Naturbelassenes Kokosöl enthält Laurinsäure bis zu einem Anteil von 60 %! Quelle: Dautel H, Kahl O, Siems K, Oppenrieder M, Müller-Kuhrt L&Hilker M (1999).A novel test system for the detection of tick repellents.Entomol. Exp. Appl. 91: 431-441.

 

 

Neue Ergebnisse im Anti-Zeckenkampf!

Ein Impfstoff gegen Borreliose ist nach wie vor nicht in Sicht – ein Schutz gegen dieser multsystemischen Erkrankung mit ihren vielfältigen Beschwerden kann also nur in einer wirkungsvollen Prävention bestehen.
Zu aufschlussreichen Ergebnissen kommt eine Studie im Auftrag der Baden-Württemberg Stiftung:

Beweidung als wirksame Präventivmaßnahme
 „Die Feldstudie, die von Prof. Dr. Franz-Rainer Matuschka von der Berliner Charité in den vergangenen fünf Jahren im Auftrag der Baden-Württemberg Stiftung durchgeführt wurde, zeigt: Auf Ziegen- und Rinderweiden, vermutlich ebenso wie auf Schafweiden, kommen deutlich weniger Zecken vor als auf unbeweideten Flächen. Für die Beweidung spricht auch, dass Zecken, die auf beweideten Flächen zu Analysezwecken eingesammelt wurden, deutlich seltener mit den krank machenden Erregern infiziert sind. Die Forscher haben hierfür eine schlüssige Erklärung gefunden. Die Zecken können anscheinend die Erreger nicht auf Rinder und Ziegen übertragen. Mehr noch, infizierte Zecken verlieren ihre infektiöse Fracht, wenn sie Rinder oder Ziegen befallen. Werden Wiederkäuer von Zecken befallen, werden darüber hinaus andere Wirte wie Kleinnager und Vögel, die für die Erreger geeignet sind, verschont. Durch die Beweidung ändert sich auch die Vegetation und der Lebensraum für die Feuchte liebenden Zecken wird unwirtlicher. Aber nicht nur die Beweidung ist ein geeignetes Mittel, die Zeckenpopulation zu minimieren und die Durchseuchung der Zecken mit Borrelien zu verringern. Auch regelmäßiges Mähen oder Mulchen im Frühjahr und Sommer trägt dazu bei. Zudem hilft ein geeignetes Müllmanagement, z.B. in Waldgebieten, auf Wanderwegen, an Schulen und Spielplätzen, die Population an Kleinnagern zu reduzieren und so das Lyme-Borreliose-Risiko weiter zu senken.

„Unsere Forschung hat gezeigt, dass mit einfachen Maßnahmen die Zahl der Zecken und deren Belastung mit den gefährlichen Erregern – und damit das Risiko für den Menschen, an Lyme-Borreliose zu erkranken – drastisch gesenkt werden kann“ stellt Prof. Dr. Matuschka fest.

Die Informationsbroschüre der Baden-Württemberg Stiftung, die auf den Ergebnissen der Forscher beruht und Präventivmaßnahmen für Kommunen und Bürger aufzeigt, enthält auch eine praktische Zeckenkarte, die das Entfernen der Zecke erheblich erleichtert. „Die Broschüre erläutert aufschlussreich, wo die Gefahren von Zecken liegen und wie man wirksame Maßnahmen dagegen ergreifen kann“, erklärt Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung. Kommt es trotzdem zu einem Zeckenbiss, kann die praktische Zeckenkarte verwendet werden. Eine schnelle Entfernung der Zecke hilft, denn erst nach etwa 24 Stunden sondert diese die Borreliose-Erreger ab. Der Zeckenbiss muss trotz schneller Entfernung der Zecke aber im Blick behalten werden: im Falle von Wanderröte oder eines grippalen Infekts sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden. Angefordert werden kann der kostenlose Informationsflyer zur Lyme-Borreliose inklusive Zeckenkarte unter www.bwstiftung.

Quelle: Baden-Württemberg Stiftung

weitere Informationen: Petra Hopf-Seidel Krank nach Zeckenstich

Borreliose? VII. neue Diagnose-Möglichkeiten

Klinische Diagnostik der Lyme-Borreliose  oft schwierig
Eine Borreliose ist laborchemisch nur schwer zu diagnostizieren und ihre Symptome sind sehr vielfältig. Die Antikörpertests (Elisa und Westernblot) zeigen lediglich, ob eine Berührung mit einem Borrelioseerreger stattgefunden hat oder nicht. Sie haben keine Aussagekraft über das Stadium der Krankheit, denn bereits überstandene Infektionen werden auch angezeigt. Untersuchungen zeigen, dass ca. 20 % der klinischen Diagnosen falsch sind, manche Fachleute sprechen sogar von bis zu 60 % Fehlerquoten.

Tarnkappen
Die Borrelien verstecken sich hinter einer Tarnkappe und sind äußerst anpassungsfähig.
„… indem sie Kontroll-Eiweiße des Menschen an ihre Oberfläche binden und so verhindern, dass der Körper sie als feindliche Eindringlinge erkennt. Diejenigen Borrelien, die dem Angriff des Immunsystems entgehen, sind in der Lage, bestimmte Eiweiße auf ihrer Oberfläche zu binden. Diese Eiweiße, so genannte Komplementregulatoren, setzt der menschliche Körper normalerweise ein, um seine eigenen Zellen vor einer Zerstörung durch das Immunsystem zu schützen.“ Prof Zipfel, Uni Jena

Neuer Liquor-Marker zur Diagnose einer Neuroborreliose
ist nur bei einer akuten Neuroborreliose erhöht; UND zeigt den Heilungserfolg an?  Der Liquor-Marker CXCL 13 fungiert als Marker (Anzeiger)  basierend auf einem chemotaktischen Zytokin (Botenstoff).
In einer klinischen Studie wird dieser Liquor-Marker an der Ludwig-Maximilians-Universität München untersucht. Der CXCL 13 ist Laut Prof. Pfister bereits in der sehr frühen Phase einer akuten Neuroborreliose anzuwenden. In  der experimentell klinischen Anwendung war CXCL13 bereits frühzeitig nach Erkrankungsbeginn einer Neuroborrelikose  und oft bereits bevor sich Antikörper bilden konnten, nachweisbar. “ In einer Untersuchung am Klinikum Großhadern wurde die hohe Spezifität des Markers bestätigt, und zwar bei 192 Proben, die auch eine Liquor-Pleozytose ergeben hatten. Bei allen 17 Patienten mit akuter Neuroborreliose war der CXCL-13-Spiegel deutlich erhöht: Der Mittelwert lag über 15.000 pg/ml. Patienten ohne Neuroborreliose dagegen hatten Konzentrationen von nur etwa 250 pg/ml.“ Zur chronisch verlaufenden Borreliose liegen bislang noch keine Daten vor. Derzeit wird dieser Test (noch?) nicht zur Diagnose einer Neuroborreliose empfohlen.
Weitere Studien laufen derzeit an der Neurologischen Klinik der LMU München. Dabei können auch von Ärzten eingesandte Liquorproben analysiert werden. Um eine entsprechende Kontaktaufnahme über Tobias.Rupprecht@med.uni-muenchen.de wird gebeten.

Dieser Liquor-Marker eignet sich nur zur Diagnose einer Neuroboreliose, und wird noch (?) nicht zur Diagnostik empfohlen.
Lesen Sie hier mehr über die Untersuchung des Liquors zur Diagnose einer Borreliose

Fazit:
Aufgrund der beschriebenen Problematik ist das wichtigste Kriterium zur Diagnose einer aktiven oder einer latenten Borreliose vordringlich das gesamte Krankheitsbild, wobei die entsprechende Erfahrungen des behandelnden Arztes ausschlaggebend ist.

 Naturheilverfahren bei Borreliose

Viele schwere Borrelioseerkrankungen sind die Folge ungewöhnlicher Inkubationsstadien. Die Zeit von der Ansteckung durch Zeckenstich bis Ausbruch der Erkrankung ist bei der Borreliose leider unbestimmt. Sie kann Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre betragen. Die Infektion verläuft oft unerkannt, vor allem  wenn zu Infektionsbeginn keine eklatanten Krankheitsmerkmale wie etwa eine Wanderröte (Erythema migrans) auftraten.

Quellen: Ärzte Zeitung, 01.04.2011
Prof. Dr. Peter Zipfel, Abteilung Infektionsbiologie am HKI Jena
Hunfeld KP, Ruzic-Sabljic E, Norris DE, Kraiczy P, Strle F.: In vitro susceptibility testing of Borrelia burgdorferi sensu lato isolatescultured from patients with erythema migrans before and after
antimicrobial chemotherapy. Antimicrob. Agents Chemother. 2005, Vol 49, No 4, p. 1294-1301.
Frank S. Cordes, Pietro Rovesi, Peter Kraiczy, Markus M. Simon, Volker Brade, Oliver Jahraus, Russel Wallis, Christine Skerka, Peter F. Zipfel, Reinhard Wallich and Susan M. Lea: A novel fold for the factorH-binding protein BbCRASP-1 of Borrelia burgdorferi. Nature Structural& Molecular Biology, 2005, Vol 12, No. 3, p. 276-
Rupprecht TA, Pfister HW, Angele B, Kastenbauer S, Wilske B, Koedel U. The chemokine CXCL13 (BLC): A putative diagnostic marker for neuroborreliosis. Neurology 2005; 65(3):448-
Rupprecht TA, Koedel U, Angele B, Fingerle V, Pfister HW. [Cytokine CXCL13 – a possible early CSF marker for neuroborreliosis.]. Nervenarzt 2006; 77(4):470-473.

Borreliose? V. und …weitere Diagnosemethoden

Eine Borreliose muss immer in ihrem gesamten Krankheitsbildes diagnostiziert werden, offensichtlich gibt es derzeit keinen Test, der sicher eine Infektion mit Borrelien bestätigen oder ausschließen kann, alle zur Verfügung stehenden Tests können eine Diagnose nur unterstützen.

Die Suchtests Elisa und Westernblot, der LTT und  Liquor-Test

Aussenseiter-Tests
Die Diagnose über  aufwendige Tests zum Direktnachweis von Borrelien oder der Antikörper wie z. B. der recomBlot Borrelia Test, der T-cellspot Borrelien,  Interferon-Gamma-Test oder Immuntoleranztest ITT®  sind zum großen Teil noch nicht ausreichend geprüft, und die Qualität Ihrer Ergebnisse noch nicht hinlänglich verifiziert. Sie sind keine Kassenleistung und z.T. relativ kostspielig.

Der Elektromagnetische Bluttest konzentriert sich nicht auf Antikörper, sondern auf die Erreger selbst. Eine Blutprobe vom Patienten wird in einem Speziallabor mit biophysikalischen Methoden nach Borrelien und Co-Infektionen untersucht. Sind lebende Erreger vorhanden, fällt der Test positiv aus. – keine Kassenleistung

Der Immunfluoreszenztest (IFT) misst Antikörper die durch spezielle Farbstoffe lichtmikroskopisch sichtbar gemacht werden. Es werden alle Borrelien-Antigene aufgezeigt und es können  alle Borrelien-Antikörper einer Art nachgewiesen werden.
Zur Überwachung einer Therapie gut geeignet. – keine Kassenleistung

Der Hämagglutinations-Hemm-Test (Hämagglutinationstest, Hirst-Test) wird i.d.R. zur Diagnostik bei Virusinfektionen angewendet. Dieser Test beruht darauf, dass die blutverklumpende (hämagglutinierende) Wirkung mancher Viren durch Antikörper, die an die hämagglutinierenden Virusbestandteile binden, gehemmt wird.

Der Graustufentest (VCS – Test, Visual Contrast Sensitivity) wird in der Borreliose Sprechstunde Prof. Dr. Hartmann in Ansbach durchgeführt. Für den Graustufentest muss der Patient auf einer Sehtafel verschiedene Grautöne unterscheiden, Mängel in der visuellen Wahrnehmung dabei können auf Borreliose-Toxine im Körper hinweisen. Test und der entsprechende Therapievorschlag sind mit rund 40 Euro relativ preiswert.

Viele Borrelioseerkrankungen können sich durch die ungewöhnliche Inkubationsstadien so folgenschwer entwickeln. Die Zeit von der Ansteckung durch Zeckenstich bis Ausbruch der Erkrankung ist bei der Borreliose oft unbestimmt. Sie kann Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre betragen. Die Infektion verläuft oft unerkannt, vor allem  wenn zu Infektionsbeginn keine eklatanten Krankheitsmerkmale wie etwa eine Wanderröte (Erythema migrans) auftraten.

Naturheilverfahren bei Borreliose

Quellen: R.B. Stricker, E.E.Winger: Decreased CD57 lymphocyte subset in patients with chronic (B.Wilske et al., Lyme-Borreliose in: Qualitätsstandards in der mikrobiologisch-infektiologischen Diagnostik. Urban&Fischer Verlag, 2000
J.J. Burrascano: Fortschritte im Verständnis der Lyme-Krankheit (Advances Topics in Lyme Disease), 15. Ausgabe 2005, ilads.org/files/burrascano_0905.pdf
Lyme disease. Immunology Letters 76; 43-48 (2001)
F. Dressler; H.-I. Huppertz: Lyme-Arthritis, arthritis + rheuma 2/2011
Institut für Medizinische Diagnostik – Berlin J Lab Med 2007; 31: 149-158

Borreliose? Diagnose IV. CD57

ELISA, WesternBlot, LTT welche Diagnosemöglichkeiten gibt es außerdem?

CD57-Test bei chronischer Lyme-Borreliose.

Der CD-57-Test basiert auf der Theorie, dass Borreliose die Immunreaktion bestimmter Zellen unterdrückt. Die zelluläre Immunabwehr wird über CD 57+-NK-Zellwert bestimmt.
Klinische Studien und Fallbeobachtungen deuten darauf hin, dass chronische Borrelieninfektionen mit Veränderungen in der zellulären Immunität auftreten können, die sich in einer Verminderung der sogenannten Natürlichen Killerzellen zeigt.
Ein gesundes Immunsystem hat Werte zwischen 60-360/μl CD 57+-NK-Zellen, ein länger an Borreliose Erkrankter zeigt meist Werte < 60 /μl.
Dieser Test dient auch zur Kontrolle von Therapie und Heilungserfolg: Die CD57-Verminderung besteht so lange, bis durch eine Heilung erreicht ist, nach  einer erfolgreichen Therapie steigen die Werte dieser Killerzellen wieder an. -keine Kassenleistung

Für die  Borrelien-Kultur wird die Untersuchungsprobe – Hautgewebe, Blut, auch Liquor (Gehirn-/Rückenmarkflüssigkeit), oder  Gelenkflüssigkeit in eine Nährboden oder eine Nährflüssigkeit für Borrelien gebracht in der diese sich vermehren können. So sind sie leicht nachweisbar. Die Erregeranzucht aus Blut oder insbesondere aus Gelenkflüssigkeit ist aber nur selten erfolgreich, aber etwas sicherer als die Anzucht aus Liquor bei früher Neuroborreliose. – keine Kassenleistung

Die Borrelien-PCR
PCR ist ein direkter Erregernachweis über die Suche nach vorhandenem Erregererbgut, bei dem die DNA kopiert werden, um sie später auf verschiedene Weise sichtbar zu machen  – keine Kassenleistung.

Ein positiver Laborbefund beweist nur, dass eine Borrelios stattgefundenen hat, aber nie ob sie aktiv ist, oder eventuell schon Jahre zurückliegt.  Ein negativer Laborbefund schließt aber eine Borreliose niemals sicher aus.

Es ist denkbar, dass die Borrelieninfektion das Immunsystems unterdrückt, respektive die Ausheilung verzögert und behindert. Es ist aber auch möglich, dass manche Menschen von Natur aus über ein schwächeres Immunsystem verfügen, und daher ein erhöhtes Risiko einer chronifizierten Borrelieninfektion haben.

Naturheilverfahren bei Borreliose

Quellen: Institut für Medizinische Diagnostik – Berlin J Lab Med 2007; 31: 149-158
R.B. Stricker, E.E.Winger: Decreased CD57 lymphocyte subset in patients with chronic Lyme disease. Immunology Letters 76; 43-48 (2001)
F. Dressler; H.-I. Huppertz: Lyme-Arthritis, arthritis + rheuma 2/2011
J.J. Burrascano: Fortschritte im Verständnis der Lyme-Krankheit (Advances Topics in Lyme Disease), 15. Ausgabe 2005, ilads.org/files/burrascano_0905.pdf
(B.Wilske et al., Lyme-Borreliose in: Qualitätsstandards in der mikrobiologisch-infektiologischen Diagnostik. Urban&Fischer Verlag, 2000

Borreliose? III. Untersuchung des Liquors

Borreliose – ja oder nein?
Die üblichen Suchtests ELISA und Westernblot stellen  in vielen Fällen keine sichere Diagnose dar, denn in der Akutphase einer Borrelioseerkrankung sind oft keine IgM-Antikörper nachweisbar – warum auch immer, die Ursache dafür  konnte noch nicht sicher erforscht werden. Sind aber  IgM-Antikörper nachweisbar, deutet das i.d.R. auf eine noch frische, aktive Erkrankung hin. Anderseits schließt aber das Fehlen von IgM-Antikörpern eine aktive  Borrelien-Infektion nicht aus. In der Spätphase einer Borreliose sind oft keine IgM-Antikörper mehr nachweisbar, obwohl noch lebende Borrelien vorhanden sind.

Bei manchen Krankheiten können auch falsch-positive Ergebnisse durch unspezifische Kreuzreaktionen vorkommen: wie bei akuter Herpes- oder Epstein-Barr-Virus-Infektion falsch-positive Borrelien-IgM-Antikörper, oder bei ANA-positiven Seren  falsch-positive  Borrelien-IgG-Antikörper. Daneben sind Kreuzreaktionen mit anderen Spirochätosen (z.B. Syphilis) möglich.

Neben den ELISA und Westernblot, sowie dem LTT (Lymphocytentransformationstest), wird bei einem Verdacht auf Neuroborreliose häufig der Liquor, die Gehirn-Rückenmarksflüssikeit untersucht.

Untersuchung des Liquors.
Beim Liquor-Test wird mittels der Lumbalpunktion die Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit auf das Vorliegen einer Entzündung im Gehirn-Rückenmarksbereich getestet, und die Borrelienantikörper im Liquor gemessen. Alternativ wird der Erreger selbst im Liquor gesucht, mittels PCR oder Liquor-Kultur.

PCR des Liquors
Findet man mit Hilfe der PCR Borrelien im Liquor, spricht das für eine Lyme-Borreliose des Nervensystems (Neuroborreliose). Findet man keine, bedeutet das aber nicht zwingend, dass keine Borrliose vorliegt, weil die PCR in vielen Fällen falsch negativ ausfallen kann.

Eine Kultur des Liquors wird nur sehr selten durchgeführt, da sehr aufwendig und kompliziert. Die Erkennungsrate (Sensitivität) für Neuroborreliose nicht höher als bei PCR, die Kultur weist aber nur die lebendigen Borrelien positiv nach,
während die PCR auch bei Vorliegen von ausschließlich abgestorbenen Borrelien positiv zeigt.

Eine umstrittene Methode
Ein Erregernachweis gelingt aber nur bei 10-30% der Borreliose-Fälle, denn es wird augenscheinlich nur eine Borreliose mit Beteiligung des Nervensystems dargestellt. Daher ist der Nachweis einer Borreliose durch eine Lumbalpunktion im Nervenwasser (Liquor) besonders umstritten.  Zudem ist kann die Lumbalpunktion unangenehme Nebenwirkungen hervorrufen, und war in der Vergangenheit nicht ganz risikolos. Inzwischen werden feinere Nadeln zur Punktion verwendet, die Nebenwirkungen und Risiken seien nach ärztlicher Aussage dadurch minimiert.

Magnetresonanztomographie
Bei fortgeschrittener Neuroborreliose können mit Hilfe der Kernspintomographie Entzündungsherde im Gehirn nachgewiesen werden. Diese Entzündung wird nicht durch den Erreger selbst verursacht, sondern durch autoimmunologische Mechanismen, das heißt, durch Antikörper, die unter dem Einfluss der Borrelien gegen körpereigene Zellen gebildet werden.

 Neuroborreliose
Heftig diskutiert wird auch die Frage, ob die Neuroborreliose – mit Befall des Zentralnervensystems – lediglich ein Sonderfall der Borrelieninfektion darstellt. Augenscheinlich kommt es nur in einem Teil der Fälle es zur Beteiligung des Zentral-Nervensystems, in aller Regel in der frühen Phase (bis etwa 10 Wochen) der Erkrankung, in der noch keine Antikörper gebildet wurden.Andere Mediziner und Betroffene gehen davon aus, dass jede Borreliose auch das Nervensystem (ZNS) beieinträchtigt.

Lesen Sie hier weiter: weitere Diagnosen – Liquor

Neurotoxinausleitung

Quellen: Hassler: “Klinik und Therapie der Lyme-Borreliose” Ein Merkblatt für Patienten und Hausärzte
Prof. Dr. Susanna Horner netdoktor. at
J.J. Burrascano: Fortschritte im Verständnis der Lyme-Krankheit (Advances Topics in Lyme Disease), 15. Ausgabe 2005, ilads.org/files/burrascano_0905.pdf
(B.Wilske et al., Lyme-Borreliose in: Qualitätsstandards in der mikrobiologisch-infektiologischen Diagnostik. Urban&Fischer Verlag, 2000

Borreliose? II. Der LTT -Test

Zeckenbiss = Borreliose?
Es muss nicht immer gleich Borreliose sein, auch wenn es so aussieht. Aber einfach auschließen darf man eine Borrlieninfektion keinesfalls!

Die klassische Labordiagnostik der Lyme-Borreliose beinhaltet serologische Suchtests zum Antikörpernachweis, bei denen IgG- und IgM-Antikörper im ELISA und Western –oder Immunoblot nachgewiesen werden. Der wesentliche Nachteil dieser Stufendiagnostik ist, dass diese Tests nicht die Borrelien direkt, sondern die Antikörper nachweisen, die das Immunsystem gegen Borrelien bildet. Und diese Antikörper bilden sich erst nach 3-4 Wochen. Viel zu spät für eine fundierte Therapie!

 Was nun? LTT?
Der frühestmöglichen Infektionsnachweis ist der  Lymphocytentransformationstest (LTT), der bereits nach 10 Tagen(!) die zelluläre Immunantwort darstellt.
Mit dem LTT  kann eine aktuell aktive Borrelieninfektion bestimmt werden, indem gegen Borrelien sensibilisierte T-Zellen (bestimmte Immunzellen) nachgewiesen werden.Der Test fällt nur dann positiv aus, wenn borrelienspezifische T-Lymphozyten im Blut des Patienten vorhanden sind. Diese zeigen an, dass das Immunsystem zum Zeitpunkt der Untersuchung Kontakt mit Borrelien hat. Über die Höhe der SI-Werte wird der Aktivitätsgrad der Erkrankung angezeigt.

Bei Neuinfektionen ist eine Lymphozytenaktivierung oftmals schon signifikant vor einer Antikörperantwort vorhanden, klingt aber nach Ausheilung einer akuten oder chronischen Borreliose auch schneller wieder ab.

Kontrolle von Therapie und Heilungserfolg
Daher eignet sich der LTT auch zur Beurteilung und Kontrolle von Therapie und Heilung, auch einer persistierender oder rezidivierender Borreliose. Aber auch beim LTT-Borrelien-Test schließt ein negativer Befund eine akute Infektion nicht hundertprozentig sicher aus.

Durchführung
Die Probe des Blutes sollte  nach spätestens 12-24 Stunden ungekühlt beim Labor eintreffen, und wird daher oft über Boten organisiert. Leider wird dieser Test von den gesetzl. Krankenkassen seit 2009 nicht bezahlt. 

weitere Methoden zur Diagnose einer Borreliose

Quellen:F. Dressler; H.-I. Huppertz: Lyme-Arthritis, arthritis + rheuma 2/2011
(B.Wilske et al., Lyme-Borreliose in: Qualitätsstandards in der mikrobiologisch-infektiologischen Diagnostik. Urban&Fischer Verlag, 2000
Institut für Medizinische Diagnostik – Berlin J Lab Med 2007; 31: 149-158
J.J. Burrascano: Fortschritte im Verständnis der Lyme-Krankheit (Advances Topics in Lyme Disease), 15. Ausgabe 2005, ilads.org/files/burrascano_0905.pdf
Immunology Letters 76; 43-48 (2001)
Foto: Novartis Vaccines

Hilfe, eine Zecke hat mich erwischt!

Was nun?

FSME-Viren befinden sich in den Speicheldrüsen der Zecken, sie werden so bei einem Stich sofort übertragen und gelangen so rasch in die Blutbahn des Wirtes.

Die Borrelien dagegen existieren im Mitteldarm der Zecken, und werden daher erst nach 10-24 stündigen Saugen übertragen. Wird die Zecke also rasch entfernt, ist das Übertragungsrisiko der Borreliose-Erreger sehr gering –  je länger die Zecke saugt, desto größer ist das Risiko, an einer Borreliose zu erkranken!

Wie entferne ich eine Zecke

  • Entfernen Sie die Zecke am besten mit einer speziellen Zeckenzange oder Zeckenkarte.  Greifen Sie die Zecke so nah wie möglich an der Haut.
  • Ziehen Sie die Zecke vorsichtig und langsam heraus, wenn Sie sich Zeit (ca. 45-60 sec) dazu lassen, löst sich die Zecke meistens von allein aus der Haut.
  • Achten Sie darauf, die Zecke dabei nicht zu quetschen, denn dadurch pressen Sie eventuelle Erreger aus dem Darm oder Speichel in die Einstichstelle!
  • Desinfizieren Sie die Wunde nach Entfernen der Zecke sorgfältig!
  • Sind Teile der Zecke noch in der Einstichstelle, suchen Sie einen Arzt auf.

Keine Experimente!

Rücken Sie den Parasiten keinesfalls mit Nagellack, Klebstoff oder Öl zu Leibe. In dieser Stresssituation erbrechen die Zecken Ihren Darminhalt direkt in die Stichstelle. Dies kann das Risiko einer Übertragung von Krankheitserregern beschleunigen.

  • Beobachten Sie sich in den nächsten Tagen und Wochen gründlich!

Wanderröte

In vielen Fällen bildet sich bei einer Borrelieninfektion um die Einstichstelle eine kreisförmige Hautrötung, die Erythema migrans, auch Wanderröte. Sie kann nämlich auch an anderen Hautstellen auftreten. Sie ist ein Zeichen der Immunabwehr des Organismus.
Das Erythem muss aber nicht unbedingt auftreten, auch grippeähnliche Symptome oder plötzlich auftretende Gelenkschmerzen können auf eine Borreliose – Infektion hindeuten.

Suchen Sie bei jeglichen ungewohnten Beschwerden Ihren Arzt auf, eine unmittelbar eingeleitete Therapie kann das Schlimmste verhindern!

Übertragung durch andere Insekten

Auch wenn es sich noch nicht überall herumgesprochen hat: Eine Übertragung von Borreliose durch Stiche von Bremsen oder Mücken, eventuell auch über Wespen oder Flöhe ist denkbar.

Borreliose und Kardenwurzel

Die Lyme-Borreliose

Auszug Vortrag Dr. Klinghardt,
Bellevue, Washington, März 2005

….
An- und Endotoxine, die von den Mikroorganismen erzeugt werden

Fast alle von den Mikroben -erzeugte Toxine gehören in die große Klasse der Neurotoxine, einige auch in die große S-Gruppe der Karzinogene. Es gibt aber auch Toxine, die den T3-Rezeptor an der Zellwand blocken usw. Die verringerte Produktion von Hormonen in den Gonaden und Nebennieren ist ein häufig vorkommendes Neurotoxin verursachtes Problem in Lyme-Patienten. Eine zentrale Hemmung der Epiphyse, des Hypothalamus und der Hypophyse, ist fast immer vorhanden und erfordert oft spezielle medizinische oder heilende Maßnahmen. … Die Biotoxine der Mikroorganismen haben einen synergistischen Effekt mit Schwermetallen, Umweltgiften und Tioäthern (von Infektionen im Kieferknochen und von Nico-Läsionen), auch mit den typischen Giften von wurzelgefüllten Zähnen.

Mein veröffentlichtes Neurotoxinausleitungsprotokoll ist ein wichtiger Teil meiner Borrelienbehandlung (6, Hier&Jetzt, Ausgabe 4/2001).

Wir benutzen Toxinbindende Substanzen wie zum Beispiel faserhaltiges ungekochtes Gemüse, PC-Samento (Anmerkung: Katzenkralle) Colestyramin (13) (Anmerkung = Lipidsenker, auch Alternative: Omega 3, L-Arginin), Beta-Sitosterol, Chlorella, Apfelpektin und Mucunabohnenpulver (14). Ein effektives Schwermetallentgiftungsprotokoll sollte gleichzeitig in der ersten Phase der Borrelienbehandlung verordnet werden. Die schonende und effektive Ausscheidung von Schwermetallen ist zum großen Teil Wissenschaft, ein bisschen aber auch Kunst. Die notwendige Information ist heute leicht zu bekommen (15). (Anmerkung: Chlorella, Bärlauch, Koriandertinktur)

Der schwierigere Schritt bei der Ausscheidung von Neurotoxinen ist es, die Toxine von ihren Bindungsstellen abzulösen. Erst dann können sie zur Leber transportiert werden und von dort über die Galle in den Darm ausgeschieden werden. Von dort aus können die Bindungsmittel die Toxine aus dem Darm tragen. Die Toxine, die den T3-Rezeptor besetzen, können mit oralem T3 ausgeleitet werden mit dem sogenannten Wilson-Protokoll. (Anmerkung: spez. Schilddrüsen-Therapie) Die Toxine, die den Cortisol-Rezeptor blockieren, können mit dem ayurvedischen Pflanzenprodukt Forskolin abgelöst werden.

PC-Samento (14), Chlorella und Korianderkraut zusammen mit nicht bestrahltem Mucunabohnenpulver (14) können fast alles andere im Gewebe ablösen.

 … SH-Gluthation hilft beim Transport von Neurotoxinen aus der Zelle. DMPS (Anmerkung: Die DMPS-Therapie wird für den Bereich außerhalb des Zentralnervensystems als die wirksamste Schwermetall-Entgiftungsbehandlung angesehen. DMPS (Sodium 2,3-dimercaptopropane-l-sulfonate) wird überwiegend intravenös injiziert, kann aber (bei verminderter Wirkung) auch oral eingenommen werden. Es wird von der Berliner Firma Heyl hergestellt und ist verschreibungspflichtig, (Anmerkung: alternativ  DMAE oral eingenommen) Alternativ die Schwermetallausleitung mit Chlorella, Bärlauch und Koriander) Kalzium-EDTA (Anmerkung: nur intravenös) und intravenös auch oral verabreichtes Vitamin C transportieren Giftstoffe im extrazellulären Raum zu den Ausscheidungsorganen. Alpha-Liponsäure hilft Schwermetalle, die an Glutathion gebunden sind, aus der Leber in der Galle auszuscheiden. Die wichtigste „neue” Substanz, die hilft, Neurotoxine aus der Zelle zu befördern, sind Phospholipde. (Anmerkung: auch Soja-Lecithin) …….

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Die Reaktion des Immunsystems, die durch Toxine und Mikroben ausgelöst wird

Es gibt drei Möglichkeiten, wie das Immunsystem modifiziert wird durch die Lyme-Borreliose:

Die Art und Weise, wie das Immunsystem auf die Gegenwart der Mikroben reagiert, hängt zum großen Teil von Faktoren des Gastgebers ab:
• die genetisch programmierte Qualität und Quantität der Entgiftungsenzyme
• frühere Erkrankungen
• Kindheitstrauma
• elektromagnetischer Stress (Schlafplatz, Benutzung von Handys, elektromagnetische Belastung im Auto
• Lebensmittelallergien und Ernährung
• Sozioökonomische Faktoren
• Operationen und durchgemachte Erkrankungen
• Ernährung
• Bewegungsmangel
• Stress
• Zahnbelastung (Amalgam, Bisssenkung, Wurzelfüllungen, Kieferinfektionen)

Anergie – Die Abwesenheit einer adäquaten Immunreaktion

Einer der bekannteren Mechanismen, den die Keime benutzen, um das Immunsystem lahm zu legen, ist Hyperkoagulation. Die Mikroben tendieren dazu, im Endothel der Gefäße zu leben, wo für sie die Nährstoffe in Hülle und Fülle vorhanden sind. Um den Zellen des Immunsystems nicht aufzufallen, steuern die Keime den Koagulationsmechanismus des Gastgebers. Im Blut entsteht zu viel Fibrin, das dann im Endothel abgelegt wird und sozusagen eine Decke über die Keime legt. Nährstoffe filtrieren noch durch diese Decke, aber das Immunsystem kann die Keime nicht mehr erkennen. Der Laborrest, der dieses Problem aufzeigen kann, ist der Bluttest für „Lösliche Fibrin-Monomere”. Zur Behandlung benutzen wir wieder die KMT-Technologie, (Anmerkung: ähnl. Dr. Clark Zapper) die die Zellen des Immunsystems aufweckt.

Rechtsregulat (Anmerkung: auch Vitabiosa) ist ein enzymhaltiges Getränk, …. Es führt zu einer Auflösung der pathologischen Fibrinmonomere und verhindert damit diesen Aspekt der Problematik. Wir haben in unseren Untersuchungen gefunden, dass das Rechtsregulat effektiver als die zweimal tägliche Injektion von Heparin ist. Vorgeschlagene Dosis: 50 ml täglich in einem Glas Wasser. Unter den weiteren Mechanismen ist der bekannteste die so genannte „Molecular Mimicry” – die Zellwand der Spirochäten enthält Zuckermoleküle und Proteinbausteine, die mit dem Myelin der Nervenscheiden identisch sind. Daher wundert es uns nicht, dass wir bei über 60% unserer MS Patienten eine Borrelieninfektion finden.

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Viele Ärzte in Europa sind erst seit wenigen Jahren auf den Zug der Borrelienbehandlung aufgesprungen und versuchen, sich einen Namen dadurch zu machen, dass sie amerikanische Bücher und die Homepage von Joe Burrescano, MD kopieren. Man erkennt den Novizen bei der Borrelienbehandlung daran, dass er stur Antibiotika verschreibt, die im allgemeinen nur kurzzeitig wirken und wenig Langzeiterfolge bringen. Es ist gegenwärtig bekannt, dass unter Einbezug der verschiedenen Mechanismen, die die Borrelien entwickeln können, es oft notwendig ist, mindestens für 18 Monate mit Antibiotika zu behandeln, um Heilung zu erzielen (25). Wir haben ernste und bleibende Nebenwirkungen beobachtet wie zum Beispiel Nierenversagen, Tinnitus, Immunsystemschwächungen und andere. Wenn wir der Wissenschaft und der Literatur vertrauen und in Gegenden wie zum Beispiel dem Schwarzwald 12-22 Prozent der Stechfliegen und der Mücken Borrelienträger sind, geht es nur wenige Wochen, bis der geheilte Borrelienpatient wieder infiziert ist. Es macht keinen Sinn, für 1 ½ Jahre mit Antibiotika zu behandeln, um einen beschwerdefreien Raum von wenigen Wochen damit zu erzielen, bevor wieder behandelt werden muss. Ich bin kein Gegner der Antibiotikabehandlung. Antibiotika haben vielen meiner Patienten geholfen, aus dem tiefen Loch der Erkrankung erst einmal herauszukommen. Sobald der Patient wieder denken kann und einigermaßen funktionstüchtig ist, sollte die Behandlung jedoch umgestellt werden auf die hier erwähnten Methoden. Wenn die hier beschriebenen synergistischen Prinzipien berücksichtigt werden erholen sich Borrelienpatienten und können ein erfüllendes normales Leben führen. Manche Aspekte der Behandlung sollten jedoch zeitlebens weitergeführt werden.

Die Mineralienfrage

 Unter Borrelienpatienten ist bekannt, dass es zu einer Verarmung von Spurenelementen, Elektrolyten und Mineralien kommt. Die Mineralien, die grundsätzlich bei den meisten Borrelienpatienten verarmt sind, sind Magnesium, Kupfer, Mangan und Litium.(Anmerkung: gutes Mineralstoffpräparat) Ein Jodmangel ist ebenso häufig. Die RD-Diagnostik kann diese Defizite leicht aufzeigen und entsprechende Substanzen sollten zugeführt werden. Aus schul-medizinischer Sicht verwenden wir den rbc Mineralien-Test (Messung der Mineralien in den roten Blutkörperchen). Leider gibt es in diesem Bereich viel Missinformationen: Die Makrophagen verwenden Kupfer, Mangan und Eisen, um die phagozytierten Mikroben abzutöten (Kupfer ist ein Teil des Enzyms Superoxyd-Dismutase).

Die so verwendeten Metalle werden im Prozess oxidiert und wenn die Entgiftungskanäle des Körpers überlastet sind, werden diese oxidierten Metalle im Körper abgelagert und erscheinen dann im Haar und im Bindegewebe. Leider wird die Haaranalyse oft fälschlicherweise so interpretiert, dass wenn dort Kupfer gefunden wird, sei der Patient mit Kupfer vergiftet. Dieser Patient braucht Kupfer. Allerdings muss das „kompartmentalisierte” Kupfer chemisch reduziert werden durch Antioxidantien und aus dem Gewebe transportiert werden, was mit homöopathischem Kupfer oft möglich ist. Rosskastanienextrakt hilft oft, das Bindegewebe durchgängig zu machen für die rückläufigen Metalle.

Lithium in geringen Dosen (15 mg/Tag) ist hier in den USA als Nahrungsmittelersatzstoff in jedem Gesundheitsladen erhältlich. Lithium stabilisiert das zentrale Nervensystem und verringert oft innerhalb weniger Tage die neurologischen Symptome unserer Lyme-Patienten. (Anmerkung: Lithium in Deutschland verschreibungspflichtig – starke Nebenwirkungen) Oft gebe ich in der Anfangsphase der Behandlung zwei Mal pro Woche intravenös Magnesium in der Form eines Meyer-Cocktails, der in einer früheren Ausgabe der Hier und Jetzt veröffentlicht wurde.

Patienten mit einem Defekt der Methyelierungs-Gene und der entsprechenden Enzyme behandle ich mir einer oralen Lösung von Folsäure und Hydroxykobolamin (Anmerkung: Vitamin B) im Verhältnis 5 : 2. Der Patient nimmt ein ½ Kubik dieser Lösung alle vier Stunden oral sublingual ein und es kommt damit oft zu einer dramatischen Verringerung der Gehirnsymptomatik, insbesondere bei Kindern und Säuglingen.

Patienten, die im normalen Blutbild einen niederen Spiegel der alkalischen Phosphate haben, leiden oft unter einer Pyrrolurie. Der entsprechende Bluttest ist relativ unzuverlässig. Das Blut muss sofort eingefroren werden, bevor es ins Labor verschickt wird und oft gibt es falsch-negative Resultate. Ein Patient mit dieser Erkrankung scheidet vermehrt Vitamin B6 und Zink aus, das in hohem Maße ersetzt werden muss…

 Sequenz

 Es gibt eine innere Ordnung, die eine sanfte und erfolgreiche Behandlung ermöglicht. Mikroorganismen müssen in einer bestimmten Reihenfolge behandelt werden. Es macht keinen Sinn, zuerst die Viren zu behandeln und dann die Würmer. Wir wissen, dass die Würmer im Darm alle infiziert sind mit Viren. Werden die Viren zuerst behandelt und dann die Würmer, überleben die Viren in den Würmern die Behandlung und schlüpfen dann wieder aus, sobald die Würmer getötet werden. Dann hat der Patient seine virale Infektion wieder und ist die Würmer los, aber nicht die Viren.

Die Behandlung der Infektion sollte immer eine Kombinationsstrategie sein, wobei immer die KMT-Frequenzen verwendet werden, entsprechende Kräuter oder Antibiotika und andere angemessene Methoden. Das Programm sollte immer begleitet werden von einem Toxinausleitungsprotokoll, guter Psychotherapie und allgemeiner Lebenshygiene. Alle uns bekannten methodischen Schritte aus der biologischen und Alternativmedizin haben hier ihren Platz.

 Das Borrelien-ABC

A.) Würmer

Wir fangen immer an mit einer Wurmkur…

 Salz und Vitamin C-Protokoll (19), das selbst auch einen unabhängigen Effekt gegen die Spirochäten selber hat. Die hohe Salzkonzentration tötet große Parasiten durch osmotische Dehydratation (osmotischer Schock). Hohe Salzeinnahme fördert auch die Aktivität des Enzyms Elastase, das einen starken Antispirochäteneffekt hat (4). Die Elastase macht Löcher in der Zellwand der Keime und diese dann empfindlich für unsere Kräuterbehandlung und die anderen Behandlungsschritte.

Protokoll: 1,5 g Salz pro 10 kg Körpergewicht in vier geteilten Dosen pro Tag. Mit jeder Dose gibt man auch 1-4 g Vitamin C. Vitamin C wird so dosiert, dass gerade eben kein Durchfall entsteht. Ich gebe diese Substanzen für 3-6 Wochen mit einer anschließenden zwei Wochen Pause. Ich habe viele Borrelienpatienten, denen es unter dieser Behandlung super geht, die aber ohne die Behandlung wieder in ihren alten Status zurückfallen.

Ein Patient war vom Hals an gelähmt und seit Jahren im Rollstuhl, der unter dieser Behandlung wieder völlig motorisch und sensorisch normal ist, gehen kann, seinem Beruf nachgehen kann. Sobald er mit der Salzdosis versucht herunterzugehen, kommen die Lähmungserscheinungen in den Beinen wieder zurück

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Gelegentlich benutzen wir auch Hulda Clarks Kräuterprogramm….(Anmerkung. Dr. Clark Darmkur)

F.) Pilzinfektion und Mykotoxine

Wichtig ist, die Ernährung des Patienten umzustellen auf eine Diät, die hohe Eiweißanteile und hohe Fettanteile hat und nur geringe Zucker/ Kohlehydratanteile. Es ist auch wichtig festzustellen, ob der Patient eine Pilzbelastung im Haus hat durch Wasserschäden.

Das effektivste Pilzmittel aus der Natur ist der gefriergetrocknete biologisch angebaute Knoblauch (bzw. Bärlauch Dr. Pandalis – Anmerkung).  Das effektivste schulmedizinische Mittel ist das Ampho Moronal 250 mg 2 x täglich für 9 Monate. Pilzbelastungen und die daraus resultierenden Mykotoxin-Überlastungen werden häufig übersehen und sind ganz wesentlich bei der Karzinogenese beteiligt. Pilztoxine werden effektiv über die Leber ausgeleitet mit intravenösen Gaben von Glutathion, Alpha-Liponsäure und Vitamin C. Wir verwenden auch ozoniertes Rizinusöl, sowohl als Tropfen als auch als Zäpfchen (Para Rizol).

G.) Mykoplasmen

Dies sind zellwandarme Organismen, (Anmerkung: Bakterien) die gut ansprechen auf Rechtsregulat.(Anmerkung: Vitabiosa) Das KMT-Programm Nr. 4 enthält die myko-plasmenhemmenden Frequenzen. Mycoplasmen sind oft verantwortlich für die Müdigkeit der Borrelien Patienten. Sie werden schulmedizinisch für Monate mit Antibiotika behandelt.

H.) Spirocheten und ihre Co-Infektionen (Bartonella, Ehrlichiose, Rickettsiose, Brucella abortus, Babesia)

Wir verwenden alternierende 6-Wochen-Programme mit Weberkarden-Extrakt (Anmerkung: Kardenwurzel) und … Katzenkralle … einer Pflanze aus dem Amazonasgebiet, …. einen enormen Effekt gegen Borrelien und ähnliche Erreger hat ….

Ich benutze auch Echinacea Wurzel-Tinktur und immer wieder den gefriergetrockneten Knoblauch. Alizin vom Knoblauch ist sehr effektiv bei der Behandlung der Spirochäten. (Anmerkung: Inzwischen  wird eher Bärlauch eingesetzt)

…. Injektionen mit Bienengift sind seit langer Zeit eine meiner beliebtesten Behandlungsmethoden für die Borrelien. Das Peptid Mellitin (Anmerkung: Bienengift) hat eine stark antibiotische Wirkung gegen die Lyme-Borreliose (24). Bienengift enthält auch „neuronal growth factor”, die Substanz, die notwendig ist für das Heilen des angeschlagenen Nervensystems unserer Lyme-Patienten. (Anmerkung: Propolis!) Für die psychiatrischen Indikationen meiner Lyme-Patienten verwende ich hohe Dosen von Niacin (Anmerkung: Vitamin B3) (3-6 g) in 3-4 Dosen mit oft dramatischen Ergebnissen. Niazinamid und das so genannte No-Flush-Niazin funktionieren nicht.

Niacin hat einen enormen antibiotischen Effekt gegen alle Typen von Borrelien (12). Ich gebe dem Patienten initial als Testdose 100 mg Niacin. Es kommt dann zu einer Hautrötung mit Jucken und der Patient kann sich mit dieser Reaktion vertraut machen. Dann gehe ich rasch dazu über, einen Tag zu verwenden, um den Patienten an die volle Dosis anzupassen. Der Patient nimmt 500 mg, wartet ab, bis der Flush vorbei ist, nimmt dann drei Stunden später sofort die nächsten 500 mg, der nächste Flush ist dann geringer und drei Stunden später wieder die nächste Dosis, so dass bis zum Abend 3 g eingenommen werden. Wenn der Patient diese Dosierung beibehält, verschwindet das Flush- Phänomen innerhalb weniger Wochen und der Patient hat keine Probleme damit. Wird die Behandlung unterbrochen, kommt es wieder zum vollen Flush, der sehr unangenehm und sehr beängstigend sein kann. In dem Flush-Phänomen selber findet eine Entgiftung statt.

Daher prämedizieren wir den Patienten mit hohen Dosen Chlorella, bevor das Niacin eingeführt wird. Angeblich soll das Niacin die Leber belasten. Ich habe in meiner Praxis in 20 Jahren nie eine Leberstörung beobachtet und habe auch keine glaubhafte entsprechende Literatur gefunden.


Meine Antibiotikafavoriten sind Minozyklin und Zithromax (beide wirken symbiotisch, indem sie sich an verschiedene Regionen der Bakterienwand anhaften. Beide hemmen das Mikrobenwachstum, in dem sie an verschiedenen Stellen der Proteintranskription interferieren. Ich benutze auch häufig Rifahmpin. Relativ viele Borrelienpatienten entwickeln eine Sarkoidose (Morbus Boeck), die oft übersehen wird (11).

…. Andere Behandlungen sind unerwarteter Weise effektiv: Zum Beispiel Schienen im Zahnbereich, Farbtherapie, Tomatis Therapie, (Anmerkung: Musiktherapie) neurosensorische Stimulation, Körpertemperatur erhöhen mit T3 oder T4-Hormon, (Anmerkung: auch Infrarotsauna) regelmäßige Bienengifttherapie, hohe Magnesiumgaben, regenerative Kryotherapie (Anmerkung: Behandlung durch kurzzeitige örtliche Tiefkühlung) und viele andere.

Quellen:
Bee Stings as Lyme Inhibitor: L. L. Lubke and C. F. Garon, J. Clin. Infect. Diseases, July 1997, 25 Suppl. 1, pp. 48-5 1,MELISA(LTT) Center, Labor Dr. Sandkamp, Köster, Hiller,Norderoog 2,28259 Bremen, Tel.: 0421-5725369, Fax: 0421-571249 INK-Institut für Neurobiologie nach Dr. Klinghardt GmbH, Stuttgart (http://www.ink.ag), www.mercola.com : The Treatment of Lyme Disease with Bee Venom: D.Klinghardt, M.D., Ph.D., 1999, Lyme disease, potential plague of the 21st century: R Bradford and H Allen,Townsend Letter for Doctors and Patients, Jan 2005, 70-79
Borrelia burgdorferi group: in-vitro antibiotic sensitivity: Orv Hetil, 2002 May 26; 143(21): 1195-8 (article in Hungarian), JP Henneberg, U Neubert -department of dermatology, Ludwig Maximillian University, Munich, Germany, Personal experience while doing a residency rotation in neurology at the Albert Ludwig -University, Freiburg, Germany under Prof.Faust (1976), www.Bowen.org, www.ncuraltherapy.com, Klinik der Lyme-Borreliose: Hans Huber Verlag, Bern www.vcu.edu / Journal of lmmunology Dec 2004
The etiologic agent of Lyme disease in deer flies, horse flies and mosquitoes J.Infect Dis 154 (1986), 355-358, LA Magnarelli, JF Anderson, AG Barbour, Borrelia Burgdorferi infection may be the cause of sarcoidosis, Hua B, Li QD: Chin Med / J (Engl) 1992 Jul; 105(7): 560-3, www.chronicneurotoxins.com ,www.neuraltherapy.com Klinghardt Matrix Therapy (KMT) manual/video, www.neuraltherapv.com applied neurobiology (APN) manual/video, ww.neuraltherapy.com Neuraltherapy Papers, www.kryopraxis.de, nursc@andreannavaughan.com, MELISA(LTT) Center, Labor Dr. Sandkamp, Köster, Hiller, Norderoog 2,28259 Bremen Bee Venom Therapy for Chronic Pain: D. Klinghardt, J. of Neurol and Orthop., Med and Surg., Vol. 11, Issue 9, Oct 1990, pp. 195-197
www.mercola.com : The Treatment of Lyme Disease with Bee Venom: D.Klinghardt, M.D., Ph.D., 1999, Bee Stings as Lyme Inhibitor: L. L. Lubke and C. F. Garon, J. Clin. Infect. Diseases, July 1997, 25 Suppl. 1, pp. 48-5 1, Lyme disease, potential plague of the 21st century: R Bradford and H Allen, Townsend Letter for Doctors and Patients, Jan 2005, 70-79