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Reizdarm – Hilfe zur Selbsthilfe

UNTERSTÜTZENDE NÄHRSTOFFE
Multivitamine und Mineralstoffe – Gesunde, frische Lebensmittel enthalten alle notwendigen Vitamine, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe.
Aber: Durch die intensive Landwirtschaft und dadurch verursachten nährstoffarme Böden, die Ernten im unreifen Zustand und lange Transportwege enthalten die Nahrungsmittel auf unserm Tellern längst nicht mehr alle notwendigen Vitalstoffe.

Bei RDS-Betroffenen ist die Nährstoffaufnahme zusätzlich geschwächt. Daher ist eine Ergänzung über eine Zufuhr von Multivitaminen und Mineralstoffen als Nahrungsergänzung zur allgemeinen Gesundheit und zum Wohlbefinden ratsam.

Serotonin
Der Neurotransmitter Serotonin spielt bei der Steuerung der Darmfunktion und der Schmerzwahrnehmung eine Schlüsselrolle.
5HTPist ein natürlich vorkommendes Metabolit der Aminosäure Tryptophan, und bildet im Organismus  eine direkte Vorstufe von  Serotonin.  5-HTP ( L-5-Hydroxytryptophan) wirkt nicht nur als  Antioxidans, es  steigert den Serotonin-Spiegel, und die Konzentrationen anderer Neurotransmitter und Hormone wie Melatonin, Dopamin, Noradrenalin und Beta-Endorphin.
5http  wird aus den Samen der  afrikanischen Schwarzbohne (Griffonia simplicifolia) gewonnen, in denen es in reichhaltig enthalten ist.
5-HTP  kann RDS-Betroffenen mit Darmträgheit nützen, bei Durchfall ist aber nicht zu empfehlen.

Für eine optimale Gesundheitsvorsorge ist es wichtig, den Darm zu pflegen.
Probiotika helfen ein gesundes Verdauungssystem aufrechtzuerhalten. Verdauungsfermente (Enzyme) helfen bei der Verdauung und Aufnahme von Nährstoffen.

RechtsRegulat® ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das aus 12 verschiedenen Gemüse- und Pflanzenextrakten hergestellt mit einem speziellen technologischen Verfahren, der Kaskadenfermentation.
Die Wirksamkeit von RechtsRegulat bei RDS wurde in einer Studie unter Dr.med.Ulrich Bergmann anhand des Verlaufes von 7 Symptomen des Reizdarmsyndroms belegt:
Die subjektive Besserung und die Verträglichkeit wurden nach Aussagen der Patienten und Untersucher beurteilt. Alle 7 Symptome des RDS besserten sich. Patienten mit den Symptomen Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe und Obstipation gaben nach der Einnahme von Rechtsregulat® eine signifikante Genesung an. Besondere Verbesserungen konnten bei  Durchfall, Blähungen und Völlegefühl deduziert werden, vor allem der Diarrhoe-Typ konnte eine hochsignifikante Verbesserung der Symptomatik feststellen:

  • Veränderung des Schweregrades der Symptome des RDS
  • Veränderung des körperlichen und gefühlsmäßigen Zustandes
  • Veränderung eines Symptomen- und Funktions-Score
  • Gesamtbeurteilung durch Patient und Untersucher
  • Verträglichkeit
  • Nebenwirkungen
  • Vergleich  des Medikamentenverbrauchs

Quelle der Studie: Dr.med.Ulrich Bergmann, „Anwendungsbeobachtung zur Beurteilung der Wirksamkeit von RECHTS-REGULAT® beim Reizdarm-Syndrom“. 2005.

Auch bei  Vita Biosa mit Probiotischen Fermentationskulturen kann man von ähnlicher positiver Wirkung auf den Darm ausgehen.
Vita Biosa enthält:
Lactobacillus acidophilus, Bifidobacterium animalis subsp. lactis und
Lactobacillus paracasei subsp. paracasei

Antimikrobielle Vitalstoffe
Die Einnahme antimikrobielle Pflanzenstoffe  wie  Grapefruitkernextrakt, Knoblauch, Bärlauch und Cayenne kann förderlich sein.

Reizdarm – und Stress?

Das Reizdarmsyndrom (RDS) äußert sich in einer Vielzahl von Bauchbeschwerden, ohne dass eine krankhafte Ursache festgestellt werden kann. In den westlichen Industrieländern leiden ca. 15-20% der Menschen an Reizdarm. Dabei tritt das Syndrom bei Frauen insgesamt häufiger auf als bei Männern.

Etwas schlägt mir auf den Magen
Auch die Psyche kann einen erheblichen Einfluss auf den Darm nehmen. Vielleicht kennen bei plötzlicher Aufregung den Drang ganz dringend die Toilette aufsuchen zu müssen?
Man  weiß, dass sich Stress und psychische Belastungssituationen negativ auf unser Magen-Darm-System auswirken können. Dies trifft auch auf das Reizdarmsyndrom zu.  Es liegt praktisch eine bei Überaktivierung des „Bauchhirns“ vor, das zu einer vermehrten Ausschüttung des Neurotransmitters Serotonin (5-HT) führt.
Selbst traumatische Ereignisse und familiäre Belastungssituationen in der Kindheit können beim Reizdarmsyndrom eine Rolle spielen.

Darmflora
Ständige Blähungen können aber auch durch eine gestörte Darmflora verursacht werden, etwa nach einer Antibiotikabehandlung. Hier ist die Einnahme von Darmbakterien sinnvoll.

Reizdarm – was tun?
 Leiden Sie häufig unter Beschwerden wie Blähungen? Beobachten Sie ob dieses Unwohlsein immer nach dem Genuss bestimmter Lebensmittel auftritt.

Leiden Sie unter Milchzuckerunverträglichkeit, können Sie laktosehaltige Produkte nicht verdauen – es fehlt Ihnen das entsprechende Enzym! Etwa jeder zehnte deutsche Erwachsene leidet unter einer Laktoseintoleranz. Treten die Probleme nach dem Genuss von Weizen-, Roggen-, Hafer- oder Gerstenprodukten auf, kann eine Zöliakie vorliegen. Von dieser Gluten-Intoleranz  betroffen ist in Deutschland etwa einer von tausend. Auch Fruchtzucker- Unverträglichkeiten können die Verdauung beeinträchtigen.  Das Essen auf fünf oder mehr kleine Mahlzeiten zu verteilen führt nicht unbedingt zu einer Verbesserung.

Ergänzen Sie Ihre Ernährung mit  Ballaststoffen. Sinnvolle Ballaststoffquellen in der täglichen Nahrung sind Gemüse, Früchte, Salat. Oder zum Beispiel MorgenStund. Selbst Vollkornbrot kann das RDS verschlimmern. Vermeiden Sie Zeitdruck beim Essen und kauen Sie gründlich.

Flohsamen als Ballaststoffquelle
Lösliche Ballaststoffe wie Flohsamen lindern die Symptome eher als unlösliche Ballaststoffe wie Kleie.

Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit.
Wasser oder leichte Kräutertees sind am besten.

Vermeiden Sie Problemlebensmittel. Wenn Sie Probleme mit Blähungen haben, sind Bohnen, Weißkohl, Blumenkohl und Brokkoli Lebensmittel, die die Symptome verschlimmern können. Auch in Fett gebratene Lebensmittel können problematisch sein.

Bewegen Sie sich regelmäßig.
Bewegung und Sport helfen Stress  abzubauen, regen eine normale  Darmkontraktion an und können dabei  helfen, dass Sie sich selbst besser fühlen.

Versuchen Sie Ihren Stress zu reduzieren
Setzen Sie sich nicht selbst unter Druck, niemand verlangt von Ihnen,  perfekt zu sein! Deshalb sollten auch Sie Ihren Drang zum Perfektionismus mäßigen. Sehr hilfreich zum besseren Umgang mit Stress sind Entspannungsübungen, wie  Autogenes Training oder die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson.

Reizdarm- Ursachen?

unspezifische Verdauungsstörungen
Viele Menschen, vor allem in den Industrienationen, leiden darunter:
Krampfartige Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl, unregelmäßiger Stuhlgang wie Durchfall oder Verstopfung, auch abwechselnd,  sind die typischen Symptome:  Reizdarmsyndrom.

Ursachen
Die Ursachen des Reizdarmsyndroms sind wissenschaftlich nicht hinreichend erforscht. Untersuchungen zeigen aber, dass bei Patienten die Darmbewegungen gestört und  die Darmschleimhaut besonders empfindlich ist.

Gestörte Darmflora
Der gesunde Darm des Menschen ist  von 200-300 verschiedenen Bakterienstämmen besiedelt – ein kleines, sehr komplexes individuelles  Ökosystem mit Milliarden von Mikroorganismen. Die „richtigen“  Darmbakterien, die Probiotika, bilden die für die Gesunderhaltung so wichtige Darmflora. Den größten Anteil haben milchsäurebildende Lactobacillen und Bifidusbakterien.

Eine gesunde Darmflora bekämpft Krankheitserreger, produziert Vitamine (Biotin, Vitamin K) und Hormone und Verdauungsenzyme. So helfen sie dabei, die gesunden Verdauungsfunktionen des Körpers aufrecht zu erhalten, gleichzeitig bremsen Sie die Aktivität der Fäulnisbakterien.
Es wird vermutet, dass bei Menschen mit Reizdarmsyndrom nicht ausreichend „richtige“ Darmbakterien verfügbar sind. Eine Störung oder Fehlbesiedlung des Ökosystems Darm kann mit entsprechend guten Probiotika wieder aufgebaut werden.

Eine gestörte Darmflora hat auch zur Folge, dass nicht ausreichende  Verdauungsenzyme vorhanden sind. Verdauungsenzyme (Fermente) werden benötigt, um unverdaute Kohlehydrate aufzuspalten. Eine zu geringe Anzahl dieser Enzyme kann zu Symptomen wie Blähungen führen.

Parasiten
auch Parasiten, wie Blastocystis hominis und Dientamoeba fragilis können eine Ursache von RDS sein, darauf weisen jüngste Studien hin. Vor allem Dr. Hulda Clark hat in diesem Zusammenhang  bedeutende Erkenntnisse veröffentlicht. Hulda Clark, Heilung ist möglich

Bakterielle Infektionen
Das Reizdarmsyndrom kann auch durch eine akute Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis) verursacht sein, ausgelöst durch Bakterien oder Viren z. B. Salmonellen, E.coli, Shigellen oder Staphylokokken, die sich zum Reizdarm-Syndrom  entwickelt. (postinfektiöses Reizdarmsyndrom)  Die Funkktion der Darmschleimhaut ist gestört, die aufgenommene Nahrung wird nicht mehr richitg verdaut. Die Funktion der Darmschleimhaut bleibt gestört, die Darmflora baut sich nicht wieder richtig auf.

Serotoninspiegel
 neben dem Gehirn produziert auch unser Darm  Serotonin, das die Nerven im Verdauungstrakt beeinflusst. Untersuchungen  haben ergeben, dass Patienten bei erhöhtem Serotoninspiegel im Darm oft unter Durchfall leiden, bei verringertem Serotoninspiegel Verstopfung häufiger auftritt