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Stress und Reizdarm!

Reizdarm  – Bauchschmerzen, Durchfall und Verstopfung.
Aber: eine organische Ursache lässt sich oft nicht feststellen!

Stress, Sorgen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien können das Reizdarmsyndrom auslösen, oft ist auch eine Überreaktion oder Überstimulation der Nerven und Muskeln des Dickdarms die Ursache für das RDS.

Nahrungsmittelallergien
Verschlimmern sich Ihre Symptome, wenn sie bestimmte Lebensmittel essen?
Stress
Leiden Sie unter Stress? Stress und Angst können chemische Veränderungen auslösen, die die normale Tätigkeit des Verdauungstraktes beeinträchtigen.
Hormone
Haben Sie eventuell während der Menstruation stärkere Symptome? Unter Umständen verschlimmern die Hormonumstellungen die Probleme. Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer.

Hilfen für den Reizdarm
Oft kann es schon helfen, auf die Ernährung zu achten, die Lebensgewohnheiten anzupassen und Stress zu reduzieren.

Ernährung
einfach mehr Ballastoffe essen?
Vorsicht! Lediglich den Anteil von Ballaststoffen zu erhöhen, ist nicht zweckmäßig. Aktuelle Studien haben jetzt belegt, dass nicht alle Arten von Ballaststoffen beim RDS hilfreich sind. Denn Ballaststoff ist nicht gleich Ballaststoff!

Lösliche Ballaststoffe wie  lindern die Symptome eher als unlösliche Ballaststoffe wie Kleie. Kleie scheint für die Betroffenen in der Regel keine Linderung der Beschwerden zu bringen, es kann sogar Blähungen und Krämpfe verstärken.

Eine Studie an der Universität Utrecht unter Dr. C. J. Bijkerk untersuchte die Möglichekiten einer RDS-Therapie mittels Ballaststoffe.   Über einen Zeitraum von 3 Monaten wurden insgesamt 275 Reizdarm-Patienten beobachtet. Eine Gruppe erhielt täglich Flohsamen, eine Gruppe Kleie und eine Gruppe wurde mit einem Placebo behandelt. In der Flohsamen-Gruppe wurde bereits im ersten Monat der Behandlung über eine deutliche Linderung der Symptome berichtet. Im Vergleich mit der Placebo- und  bei der Kleie-Gruppe war das weder im ersten noch im zweiten Monat der Behandlung der Fall.

Kleie hilft also nur wenig beim Reizdarm. Leider wurde die Studie von vielen Teilnehmern aufgrund der schlechten Verträglichkeit der Kleie abgebrochen.

Aber auch die Flohsamen scheint die Symptome nur über einen kurzen Zeitraum bessern zu können. So wurde im dritten Monat in der Flohsamen-Gruppe von 46 Prozent der Behandelten über eine Verbesserung der Beschwerden gemeldet, in der Placebo-Gruppe von 32 Prozent. Also kein kennzeichnender Unterschied mehr. Zum Vergleich: Im ersten Monat wurde von 59 Prozent der Flohsamen-Gruppe über eine Verbesserung der Beschwerden berichtet.

Flohsamen scheinen bei einzelnen Reizdarm-Typen zwar die Symptome zu lindern, aber ein langfristiger Behandlungserfolg bleibt aus. Experten empfehlen deshalb, zusätzlich die Darmflora mit Probiotika zu regenerieren

Quelle: Dr. C. J. Bijkerk Universität Utrecht Soluble or insoluble fibre in irritable bowel syndrome in primary care? BMJ2009;339doi: 10.1136/bmj.b3154(Published 27 August 2009)

Anzeichen einer möglichen Schwermetallvergiftung (Amalgam)

 

Zentrales Nervensystem

  • Verwirrung
  • Angst/Nervosität, oft mit Atemschwierigkeiten
  • Unruhe
  • Übertriebene Reaktion auf Reize
  • Furcht
  • Emotionelle Instabilität, wie Mangel an Selbstkontrolle, Zornesausbrüche mit gewalttätigem, irrationalem Verhalten
  • Verlust von Selbstvertrauen
  • Unentschiedenheit
  • Schüchternheit oder Ängstlichkeit, leicht verlegen werden
  • Verlust des Erinnerungsvermögens
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Lethargie/Schläfrigkeit
  • Mentale Depression, Mutlosigkeit
  • Selbstmord-Tendenzen
  • Taubheit und Prickeln der Hände, Füße, Finger, Zehen oder Lippen
  • Fortschreitende Muskelschwäche bis zur Lähmung
  • Ataxie
  • Tremor, Zittern/Beben der Hände, Füße, Zucken der Lippen, Augenlider oder Zunge
  • Myoneuraler (neuromuskulärer) Übertragungsfehler, ähnlich dem Myastenia Gravis (best. Art der Muskelschwächr)
  • Koordinierungsprobleme
  • Erkrankung der motorischen Neuronen (ALS) (Nervenzellen)
  • Multiple Sklerose

Kardio-vaskuläre Auswirkungen

  • Herzrhythmus-Störungen, Charakteristische Befunde auf dem EKG, z.B. abnorme Änderungen im S-T Segment und/oder niedriger erweiterte P-Welle
  • Unerklärlich erhöhte Tricglyceride im Serum
  • Unerklärlich erhöhter Cholesterinspiegel
  • Abnormaler Blutdruck, entweder hoch oder niedrig

Immunologisch

  • Wiederholte Infektionen, viral und fungal, mykobakteriell, Candida und andere Hefepilz-Infektionen
  • Krebs
  • Autoimmun-Erkrankungen, wie Arthritis, Lupus erythematosus (LE), Multiple Sklerose (MS), Skleroderma, Amyotrophische Sklerose (ALS), Unterfunktion der Schilddrüse

 

Schwermetallausleitung nach Dr. Klinghardt

Erkrankungen des Kopfes, Nackens, Störungen im Mundraum

  • Zahnfleischbluten
  • Alveolarer Knochenschwund (Teil des Ober- und Unterkiefer)
  • Lockere Zähne
  • Übermäßiger Speichelfluss
  • Mundgeruch
  • Metallischer Geschmack im Mund
  • Gefühl von Brennen mit Prickeln der Lippen, des Gesichts
  • Pigmentierung des Gewebes (Amalgam Färbung des Zahnfleisches)
  • Leukoplakie (weißer Belag auf der Schleimhaut)
  • Stomatitis (Entzündung der Mundschleimhaut
  • Bildung von Geschwüren am Zahnfleisch, Gaumen und der Zunge
  • Akuter Schwindelanfall, chronischer Vertigo (Dreh- oder Schwankschwindel)
  • Tinnitus
  • Hörschwierigkeiten
  • Beeinträchtigung des Sprach- und Hörvermögens wie Glaukome oder eingeschränktes Sehen in der Dämmerung

Auswirkungen auf den Magen-/Darmtrakt

  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten, vor allem auf Milch und Eier
  • Magenkrämpfe, Colitis, Divertikulitis oder andere Magen-/Darmbeschwerden
  • Chronische Diarrhoe, Verstopfung

 

 Systemische Effekte

  • Chronische Kopfschmerzen
  • Allergien
  • Ernsthafte Hautkrankheiten
  • Unerklärliche Reaktivität
  • Störungen der Schilddrüse
  • Zu niedrige Körpertemperatur
  • Kalte, klamme Haut, vor allem Hände u. Füße
  • Sehr starke Transpiration mit häufigem Schwitzen in der Nacht
  • Unerklärliche sensorische Symptome, auch mit Schmerzen
  • Unerklärliche Anämie, G-6-PD Mangel
  • Chronische Nieren-Erkrankung, nephrotisches Syndrom, Dialyse-Pat, Infekte der Nieren
  • Nebennierenerkrankung
  • Allgemeine Erschöpfung
  • Verlust des Appetits mit/ohne Gewichtsabnahme
  • Gewichtsverlust
  • Hypoglykämie (Unterzucker

 

L-Ornithin für Leber, Nieren, Immunabwehr

Quelle: The IV-C Mercury Tox Program, A Guide for the Patient“, ein begleitendes Handbuch zu „Chronic Mercury Toxicity, New Hope Against an Endemec Disease“ von H.L. und Betty Queen.
Bezugsquellen der Bücher: National DAMS, 6025 Osuna Blvd NE Suite B, Albuquerque NM 87109, Frühjahr/Sommer 1996.