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Der Schutzschirm für Ihre Zellen

Zell Oxygen® plus
Der Schutzschirm für Ihre Zellen

Orthomolekulares Aufbaupräparat. Enzyme, Coenzyme, Aminosäuren, Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente in idealer Kombination. Der Körper holt sich von diesen natürlichen, biologischen Vitalstoffen genau die Nährstoffe und Schutzstoffe, die er gerade braucht.

Im Unterschied zu “künstlichen” Vitaminen können alle Inhaltstoffe von Zell Oxygen plus Dr.Wolz vom Körper gut verwertet werden. In der Natur kommen lebensnotwendige Vitalstoffe immer zusammen mit anderer Stoffen vor. Diese komplexen Verbindungen machen die Aufnahme im Körper überhaupt erst möglich. Nach diesem Vorbild der Natur werden die Enzym-Hefezellen Dr. Wolz in einem biologischen Verfahren unter Sauerstoffzufuhr hergestellt.

  • Unterstützung des Immunsystems  mit Vitaminen, Spurenelementen und Enzymen
  • Zellschutz vor freien Radikalen und oxidativer Belastung
  • Bausteine für den Zellstoffwechsel
  • Förderung der Sauerstoffverwertung
  • zur Unterstützung bei Krankheiten und körperlichem Stress
  • zur Reduzierung von Müdigkeit und Erschöpfung, bei defizitärer Ernährung

Reizdarm

Leiden Sie an häufigen Magenkrämpfen, Blähungen, Darmträgheit oder Durchfall?

Das Reizdarmsyndrom (RDS) ist eigentlich keine „ richtige Krankheit“ davon betroffen sind aber schätzungsweise zwischen 9 und 23% der Menschen weltweit. Diese Störung des Dickdarms ist unangenehm und lästig, aber keine ernsthafte Gefahr für Ihre Gesundheit. Das Gute: Beim Reizdarm sind keine krankhaften Veränderungen im Darm feststellbar.

Aber: die Aufnahme der lebenswichtigen Spurenelemente kann durch RDS eingschränkt sein, und Sie leiden u.U. an einem Mangel an Nährstoffen.

Wie macht sich das Reizdarmsyndrom bemerkbar?
In Deutschland sind schätzungsweise bis zu 12 Millionen Menschen betroffen, Frauen leiden häufiger daran als Männer. Die Probleme mit dem Darm verschlimmern sich meist nach dem Essen, manche Menschen raubt  aber auch das ständige Rumoren im Darm den Nachtschlaf. RDS kann sehr unterschiedlich sein, mal stärker mal wieder schwächer. Oft spürt man über Monate nichts, dann wird es wieder schlimmer. Andere Patienten erzählen von ständigen Problemen.

• Magenschmerzen und Krämpfe, die oft nach der Darmentleerung besser werden
• Verstopfung oder Durchfall oder auch abwechselnd
• starke Blähungen
• das Gefühl ganz dringend zur  Toilette zu müssen
• das Gefühl, dass Sie Ihren Darm entleeren müssen, selbst wenn Sie gerade erst auf der Toilette waren
• das Gefühl, dass Sie Ihr Darm nicht vollständig leer ist

Beobachtet werden auch:  Kopfschmerzen, Müdigkeit, Rückenschmerzen, häufiges Wasserlassen, Menstruationsbeschwerden, Depressionen, sowie sexuelle Probleme (Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Libidoverlust).
Sollten Sie unter Blutungen oder unerklärlicher Gewichtsverlust leiden –  das sind keine Symptome für RDS, bitte konsultieren Sie Ihren Arzt.

Das Reizdarm-Syndrom kann zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führen, je nachdem, wie ausgeprägt die Symptome sind.
Unterstützen Sie Ihren Darm mit der Darm-Kur nach Dr. Clark

Lesen Sie weiter über die möglichen Ursachen des Reizdarms.

 Foto: Dr. Wolz

Magnesium – Lebenswichtig!

Magnesium ist ein für den Menschen lebenswichtiger Mineralstoff. Auch diesen Stoff kann der Körper nicht selbst bilden, er wird ausschließlich über die Nahrung aufgenommen. Das Magnesium beeinflusst mehr 300 Reaktionen des Stoffwechsels. Es spielt unter anderem bei der Zellvermehrung und bei der Eiweißproduktion im Körper eine Rolle, verhindert Verkrampfungen, beeinflusst auch den Herzrhythmus. Der Stoff wird nicht im Blut, sondern ausschließlich in den Knochen und Zellen eingelagert.

Besonders reichhaltig an Magnesium sind Nahrungsmittel wie Nüsse und ein Großteil von Gewürzen, Milch und Getreideprodukte. Bei den Gewürzen sind besonders Kümmel und Basilikum hoch mit Magnesium angereichert. Desgleichen enthalten Haferflocken, Vollreis und Weizenmehl viel Magnesium.

Ein Mangel an Magnesium ist nach heutigen Erkenntnissen vielfach nur schwer festzustellen, da über das Blut keine bestimmenden Werte ermittelt werden können. Eine Methode, einen Mangel festzustellen ist die Gabe von Magnesium und anschließende Messung der Werte im Harn. Wird hier ausreichend Magnesium ausgeschieden, ist die Anreicherung im Körper ausreichend.

Magnesiummangel
Bemerkbar machen kann sich ein Magnesiummangel durch Muskelkrämpfe, Zittern oder auch Krampfanfälle, Müdigkeit, Übelkeit, Störungen bei der Verwertung von Zucker bis hin zu Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, Schwächung der Knochen. Bekannt ist das sehr häufige Auftreten von Fuß- und Wadenkrämpfen und die Minderung, beziehungsweise Beseitigung durch die Gabe von ausreichend Magnesium. Vielfach ist bei einem Magnesiummangel auch gleichzeitig der Calcium Spiegel zu niedrig und auch nicht ausreichend Kalium im Körper.

Wie bei vielen Mineralstoffen kann allerdings auch -selten-  ein Überschuss von Magnesium im Organismus von Schaden sein. So können eine Verringerung der Reflexe, Blutdruckabfall, Lähmungen, Durchfälle, aber auch Herz-Kreislauf-Probleme auftreten. Ein Überschuss an Magnesium ist aber eher selten.

Magnesiumzitrat!

Jodmangel und Kropf?

Jod – Vorkommen, Mangel und Überschuss
Jod (wissenschaftliche Schreibung: Iod) gehört zu den Halogenen (salzbildenden) Mineralen und wichtigen essentiellen Nahrungsbestandteilen. Das Vorkommen von Jod in der Nahrung ist unterschiedlich. Vor allem ist der Jodanteil vom Boden einer Region abhängig. In Deutschland kann von  geringem Jodaufkommen gesprochen werden, weshalb die Jodversorgung vielfach durch Jodanreicherung des Kochsalzes sichergestellt wird. Diese Anreicherung ist allerdings sehr umstritten.

Vorwiegend wirkt Jod über die Bildung der Schilddrüsenhormone Thyroxin T4 und Triothyronin T3, welche mithilfe von Aminosäure in Tyrosin gewandelt werden. Ein Mangel an Jod über die Nahrungsaufnahme vermindert teils die Stoffwechselleistung bis auf die Hälfte ihrer nötigen Funktionen. Ein Zuviel an Jod schlägt ins Gegenteil, einer Erhöhung von bis zu 100 % um. Die empfohlene Jodzufuhr liegt bei 1,1 Milligramm täglich. Die Schilddrüse benötigt täglich lediglich 70 Mikrogramm an Jod, jedoch wird Jod auch von anderen Körperfunktionen benötigt, sodass der Bedarf in der Regel als beim Mindestbedarf angesetzt wird. Insbesondere auch bei stillenden Müttern ist der Jodbedarf höher anzusetzen wegen der Wirkung auf die Milchdrüsen.
Als natürliche Jodquellen sind vor allem Meeresfrüchte anzusehen, wie auch Pflanzen, die auf jodhaltigen Böden gedeihen, wie Dreiblatt Kalium Bio Granulat

Ein Jodmangel zeigt sich in einer Unterfunktion der Schilddrüse. Hierbei kommt es zu extremer Müdigkeit, teils zur Kropfbildung, Depressionen, allgemeiner Konzentrationsschwäche, Gewichtsanstieg und niedriger Körpertemperatur. Teils kann gerade bei Säuglingen und Kleinkinder der Jodmangel auch zu geistigen Behinderungen führen. Inzwischen werden auch Zusammenhänge eines Jodmangels mit Brustkrebs oder Magenkrebs genannt.

Eine Überversorgung mit Jod wird von ähnlichen Erscheinungen begleitet, insbesondere dann, wenn gleichzeitig ein Mangel an Selen vorliegt. Bei Selenmangel sollten daher keine zusätzlichen Jodgaben vorgenommen werden.

 

Borreliose? Diagnose I.

Habe ich wirklich Borreliose?
Die ängstliche Frage stellt sich nach jedem Zeckenbiss. Sie haben die Zecke so schnell wie möglich entfernt und die Wunde sorgfältig desinfiziert? Falls Sie die Zecke zur Untersuchung aufgehoben und an ein Labor eingesandt haben, erhalten Sie i. d. R. innerhalb von 24 Stunden Bescheid, ob die Zecke infiziert ist und können handeln.
Aber was tun, wenn Sie die Zecke nicht aufgehoben haben?
Für gute Heilungschancen ist die Früherkennung wichtig.

Haben Sie bei sich die sog. Wanderröte (Erythema migrans) beobachtet?
Diese  Wanderröte bildet sich meist 7 bis 10 Tage nach dem Biss an der Bissstelle auf. Sie beginnt oft als unbemerkter kleiner roter Fleck oder Knötchen, sie kann ringförmig wandern oder gleichmäßig gerötet sein, sie kann blass oder flammend rot in Erscheinung treten, je nachdem wie die Immunabwehrreaktion des infizierten Menschen verläuft. Manchmal ist diese Wanderröte in der Mitte heller.Nach 1 bis 2 Monaten bildet sich das Erythema wieder zurück. Eine Wanderröte ist ein untrügliches Zeichen für eine Borrelieninfektion und eine Antibiose sollte umgehend eingeleitet werden!

Ich fühle mich schlapp und müde!
Die Wanderröte muss aber nicht zwingend auftreten, auch grippeähnliche Symptome, ungewohnte Müdigkeit, Fieber oder Kopfschmerzen, Schwellung der Lymphknoten können Hinweis auf eine Borreliose-Erkrankung sein.

Soll ich mein Blut mal  untersuchen lassen?
Die klassische Labordiagnostik der Lyme-Borreliose besteht aus serologischen Tests zum Antikörpernachweis, bei denen IgG- und IgM-Antikörper im ELISA und im Western- oder Immunoblot nachgewiesen werden.
Diese bewährte Stufendiagnostik hat allerdings auch ihre Einschränkungen:

Wie ist das mit Bluttest?
Die serologische Diagnostik der Borreliose mittels Bluttests ist vor allem im Anfangsstadium sehr schwierig und erscheint in diesem Stadium oft negativ, obwohl eine Borreliose-Infektion vorliegt. Diese Tests weisen nicht die Borrelien direkt, sondern nur die Antikörper nach, die das Immunsystem gegen Borrelien bildet. Und diese Antikörper bilden sich erst nach 3-4 Wochen.

Es werden  IgG- und IgM-Antikörper im ELISA und Immunoblot nachgewiesen.
Der ELISA – Test
Zunächst wird seitens der Ärzte zunächst der ELISA Test  durchgeführt. Beim diesem Test werden Antikörper im Blut mit einem Fotometer gesucht und gemessen. Leider nicht immer erfolgreich, da sich Borrelien auch auf verschiedene Arten verstecken können – in Makrophagen, weißen Blutkörperchen, Nerven- und Endothelzellen, Fibroblasten und Astrozythen, Sehnen und Gelenkflüssigkeit. Sie sind dann labortechnisch nicht mehr nachweisbar oder der Organismus bemerkt sie nicht, und bildet somit auch keine Antikörper.
Der ELISA Test kann also falsch-negativ, oder auch falsch-positiv ausfallen wenn schon ein früherer Kontakt mit Borrelien stattgefunden hat. Die geringe Zahl der eingesetzten Antigene führt dazu, dass nicht alle Borrelien-Antikörper nachgewiesen werden. Auch eine frühe Gabe von Antibiotika nach einem Zeckenstich kann die Antikörperbildung unterdrücken.

Western- oder Immunoblot
Deshalb sollte regelmäßig ein Western- oder Immunoblot veranlasst werden, bei dem über den Nachweis einzelner Proteinhüllen festgestellt wird,  gegen welche Borrelienbestandteile (Proteine) Antikörper gebildet worden sind. Dies geschieht mittels Übertragung (engl. Blotting) von Proteinen auf eine Trägermembran, die anschließend über unterschiedliche Reaktionen nachgewiesen werden können.
Es  zeigen sich so genannten Banden, einer Art Papierstreifen, die das Aussehen ähnlich einem Barcode haben. Die verschiedenen Streifen haben unterschiedliche Bedeutung, manche sind sehr aussagekräftig und nur bei einer Borrelioseinfektion vorhanden, andere sind weniger deutlich. Dieser Test kann zusätzlich eine Auskunft über das Stadium der Borreliose geben. Es gibt allerdings auch hierbei sowohl falsch-negative, als auch falsch reaktive Ergebnisse.
Keinesfalls kann man aus der Höhe des Titers oder dem Bandenmuster die Schwere der Krankheit ersehen; ebenso ergibt sich hieraus kein Beweis für den Erfolg einer antibiotischen Therapie.

Ab welchem Zeitpunkt ist ein Blutest sinnvoll?
 Erst 3–4 Wochen nach dem Zeckenbiss können die Frühantikörper, die sog. IgM- Antikörper nachgewiesen werden. Nach etwa 6 Wochen findet man dann auch IgG-Antikörper gegen Borrelien. Die IgM-Antikörper können verschwinden oder auch jahrzehntelang weiter nachweisbar bleiben. IgG-Antikörper bleiben meist nachweisbar.
Dem entsprechend findet man im Stadium I der Erkrankung nur in einem Teil der Fälle Antikörper im Blut (nur IgM oder IgM und IgG). Im Stadium II sind in den meisten Fällen (bis 90%) Antikörper nachweisbar, im Stadium III bei fast allen Fällen (fast 100%).

Eine Antikörper – Bestimmung unmittelbar nach dem Zeckenbiss und in den ersten 4 Wochen danach kann also nur überprüfen, ob bereits vorher schon einmal eine Borrelien-Infektion stattgefunden hatte, über eine aktuelle Infektion sagt dieser Test nichts aus.

Leider sind die auf dem Markt befindlichen Testsysteme (ELISA, Immunoblot) nicht standardisiert und sehr unzuverlässig. Deshalb können Befunde aus verschiedenen Laboratorien nur eingeschränkt verglichen werden, falsch-negative oder falsch-positive Ergebnisse sind möglich.

Weitere Möglichkeiten einer Borreliose -Diagnose

unterstützend zur Entgiftung und Ausleitung: Ausleitung nach Dr. Klinghardt

Quellen:
Institut für Medizinische Diagnostik – Berlin J Lab Med 2007; 31: 149-158
Nach einer Fachinformation von Dr. med. Volker von Baehr

J.J. Burrascano: Fortschritte im Verständnis der Lyme-Krankheit (Advances Topics in Lyme Disease), 15. Ausgabe 2005, ilads.org/files/burrascano_0905.pdf
R.B. Stricker, E.E.Winger: Decreased CD57 lymphocyte subset in patients with chronic Lyme disease. Immunology Letters 76; 43-48 (2001)