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Reizdarm

Leiden Sie an häufigen Magenkrämpfen, Blähungen, Darmträgheit oder Durchfall?

Das Reizdarmsyndrom (RDS) ist eigentlich keine „ richtige Krankheit“ davon betroffen sind aber schätzungsweise zwischen 9 und 23% der Menschen weltweit. Diese Störung des Dickdarms ist unangenehm und lästig, aber keine ernsthafte Gefahr für Ihre Gesundheit. Das Gute: Beim Reizdarm sind keine krankhaften Veränderungen im Darm feststellbar.

Aber: die Aufnahme der lebenswichtigen Spurenelemente kann durch RDS eingschränkt sein, und Sie leiden u.U. an einem Mangel an Nährstoffen.

Wie macht sich das Reizdarmsyndrom bemerkbar?
In Deutschland sind schätzungsweise bis zu 12 Millionen Menschen betroffen, Frauen leiden häufiger daran als Männer. Die Probleme mit dem Darm verschlimmern sich meist nach dem Essen, manche Menschen raubt  aber auch das ständige Rumoren im Darm den Nachtschlaf. RDS kann sehr unterschiedlich sein, mal stärker mal wieder schwächer. Oft spürt man über Monate nichts, dann wird es wieder schlimmer. Andere Patienten erzählen von ständigen Problemen.

• Magenschmerzen und Krämpfe, die oft nach der Darmentleerung besser werden
• Verstopfung oder Durchfall oder auch abwechselnd
• starke Blähungen
• das Gefühl ganz dringend zur  Toilette zu müssen
• das Gefühl, dass Sie Ihren Darm entleeren müssen, selbst wenn Sie gerade erst auf der Toilette waren
• das Gefühl, dass Sie Ihr Darm nicht vollständig leer ist

Beobachtet werden auch:  Kopfschmerzen, Müdigkeit, Rückenschmerzen, häufiges Wasserlassen, Menstruationsbeschwerden, Depressionen, sowie sexuelle Probleme (Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Libidoverlust).
Sollten Sie unter Blutungen oder unerklärlicher Gewichtsverlust leiden –  das sind keine Symptome für RDS, bitte konsultieren Sie Ihren Arzt.

Das Reizdarm-Syndrom kann zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führen, je nachdem, wie ausgeprägt die Symptome sind.
Unterstützen Sie Ihren Darm mit der Darm-Kur nach Dr. Clark

Lesen Sie weiter über die möglichen Ursachen des Reizdarms.

 Foto: Dr. Wolz

Selen-Hilfe bei Hashimodo?

Selen gehört zu den Spurenelementen. Selen ist für den körperlichen Stoffwechsel des Menschen vor allem als wichtiger Baustoff für eine ganze Reihe von Eiweißen von Bedeutung. Dabei wirkt Selen unter anderem auf ein gut funktionierendes körperliches Immunsystem, die Funktionen der Schilddrüse und die männliche Zeugungsfähigkeit, sowie auf Wachstumsprozesse. Nach neuesten Erkenntnissen ist das Selen auch ein bedeutender Hemmstoff gegen viele freie Radikale. Damit kann auch der Entwicklung von unkontrolliertem Zellwachstum und der Entstehung von einer Reihe von bösartigen Tumoren entgegengewirkt werden.

Der Bedarf eines erwachsenen Menschen liegt bei der täglichen Aufnahme von 0,03 bis 0,07 Milligramm an Selen. Das Spurenelement Selen findet sich vorwiegend in Nüssen, in Fischen und verschiedenen Meeresfrüchten, wie auch im Fleisch. Das Aufkommen von Selen im Gemüse ist von der Selenhaltigkeit der Böden der jeweiligen Region abhängig.

Insgesamt nimmt der Körper über eine ausgewogene Ernährung oft ausreichend Selen auf. Aber bei Mangel- und Fehlernährung, sowie bei Problemen der Nahrungsverwertung durch bestimmte Krankheiten wie Schilddrüsenunterfunktion –Hashimodo  kann es zu einem Selenmangel kommen. Symptome für einen Mangel sind im Allgemeinen sehr trockene und schuppige, blasse Haut, Entfärbung der Haare, Probleme der Schilddrüsen-, Leber- und Herzfunktion. Ob es sich in solchen Fällen um einen Selenmangel handelt, muss jeweils durch eine gründliche medizinische und Laboruntersuchung geklärt werden, da die Symptome auch auf andere Probleme hinweisen können.

 

Das unkontrollierte, nicht ärztlich empfohlene und zu hohe Zuführen zusätzlicher Selenprodukte kann umgekehrt auch zu einer Selenvergiftung führen. Ebenso kann Selen aus der Atemluft als Selenstaub hierfür die Ursache sein. Auch in diesem Fall muss jeweils gründlich diagnostiziert werden.

 

Darum ist Kalium so wichtig!

Zu niedrige Werte im Blut können Herzrhythmusstörungen auslösen!
Kalium gehört zu den Elektrolyten, die der Körper für die volle Funktionsfähigkeit der Zellen und deren Informationsaustausch untereinander unbedingt benötigt. Eine wichtige Aufgabe des Kaliums ist hierbei die Regulierung des Wassergehalts, der Eiweißaufbau und verschiedene Vorgängen innerhalb der Zellfunktionen. Kalium muss durch die Nahrung regelmäßig aufgenommen werden. Der tägliche Bedarf von Erwachsenen entspricht in etwa  zwei Milligramm.
Kaliummangel
 Kommt es zu einem Kaliummangel, ist dies nur in seltenen Fällen auf Mangelernährung zurückzuführen. Normalerweise wird bei einer normalen Ernährung ausreichend Kalium aufgenommen, da es in so vielen Nahrungsmitteln vorkommt. Vielmehr ist ein auftretender Mangel an Kalium auf zu geringe Flüssigkeit oder eine zu hohe Ausscheidung von Kalium, teils auch den Einfluss von Medikamenten zurückzuführen.
Kaliummangel, die Hypokaliämie, kann Nervosität, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Muskelschwäche, Krämpfe und Lähmungen hervorrufen. Ebenso kann es zu Störungen im Magen-Darmbereich kommen, zu Herzrhythmusstörungen, Ödemen und einer Schädigung der Nieren. Trockene Haut und verzögerte Wundheilung sind weitere Symptome.

Nahrungsmittel mit hohem Gehalt an Kalium sind Fleischextrakte, wie Bouillons, Bananen, Aprikosen, Dörrobst, Pilze, ebenso Vollkornprodukte, Kartoffeln und Magermilchprodukte.

Wie es zu einem Mangel an Kalium kommen kann, kann auch ein Überschuss entstehen, Hyperkaliämie. Auch hier kann es zu schweren körperlichen und nervlichen Störungen bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen. Abhilfe wird durch eine medizinisch begleitete Normalisierung des Gehalts von Kalium im Blut geschaffen.

Die Symptome beim Kaliummangel wie auch beim Überschuss des Gehalts von Kalium im Körper können auch Symptomen anderer Krankheiten und Ursachen ähneln. Es sollte beim Auftreten solcher Symptome immer ein Arzt konsultiert werden, um eine einwandfreie Diagnose zu stellen.

 

Wie zappe ich richtig?

Zappen nach Dr. Hulda Clark.
In der Regel zappt man mit den Händen oder Füßen. Besser jedoch ist belastungsspezifisches Zappen. Z.B. bei Halsschmerzen mit dem Pointer die Zunge zappen, Warzen direkt …u.s.w.
Wählen Sie je nach Belastung (Parasitenzappen) 30kHz, intrazelluläre Belastungen (Herpes, Borreliose, Toxoplasmen, usw. wie auch Rouleaux) 63,4 kHz. Man kann aber auch beide Frequenzen nacheinander und voneinander unabhängig zappen.

Eine Grippe oder Erkältung ist im Anflug
Jeden Tag einen Zapper-Block (3 mal 7 Minuten) und danach zur Ausscheidung der Erreger für gute Verdauung sorgen (am besten Darm-Einlauf); Holunderblüten- und Lindenblütentee gemischt trinken.
Bei Grippe oder Erkältung empfehlen wir insbesondere die Einnahme von Kolloidalem Silber und Vitamin C.

Was ist zusätzlich zum Zappen zu tun?
Zappen Sie unbedingt in Kombination mit dem Parasitenprogramm  nach Dr. Clark(Kräuterkur), da der Zapper-Strom jene Pathogene nicht erfasst, die sich innerhalb von Zellen, Augäpfeln, Kiefer, Hoden und Magen-Darm-Trakt befinden (Dies ist auch der Grund dafür, dass die nützlichen Verdauungsbakterien innerhalb des Darms durch das Zappen nicht beeinträchtigt werden).

Beginnen Sie mit der Einnahme der Parasiten-Kräuter gleichzeitig mit dem Zappen.
Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Sie sich nach dem Beginn der Behandlung eventuell zunächst schlechter fühlen (Typische Entgiftungs-Erscheinungen sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Schlaflosigkeit, Ausschlag, etc).
Gründe: Erstens werden die Pathogene durch Zapper-Strom und Kräuter nicht alle sofort abgetötet, sondern teilweise nur so weit geschwächt, dass Ihre weißen Blutkörperchen den Abwehrkampf gewinnen können. Zweitens werden Abfallprodukte der abgetöteten Pathogene im Körper freigesetzt, die ausgeschieden werden müssen. All dies kostet den Körper Kraft.
Leichte Erstverschlimmerungen sind ein gutes Zeichen – sie zeigen, wie der Körper reagiert. Bei schweren Reaktionen führen Sie unbedingt folgende unterstützende Maßnahmen durch:

Unterstützen Sie den Ausscheidungsprozess Ihres Körpers:
Entgiftung über die Niere: viel Trinken – mindestens 2, besser 3 Liter pro Tag – reines Wasser ohne Kohlensäure. Umkehrosmose- oder Quellwasser sind gut geeignet, auch sog. „Ayurveda“-Wasser (=Leitungswasser, das 15 Minuten gekocht hat; ist frei von Informationen und spült die negativen Informationen aus Ihrem Körper). Führen Sie nach der Parasitenkur die Nierenreinigung durch.

Entgiftung über die Leber:
Nehmen Sie leberentgiftende Kräuter ein.

Entgiftung über den Darm:
Darm-Einläufe; bei starken Erst-Verschlimmerungen täglich, bei leichten zweimal pro Woche.

Entgiftung über die Haut:

  1. Bewegung, schwitzen, Sauna.
  2. Trockenbürsten der Haut von den Extremitäten hin zur Mitte – dies fördert auch den Lymphfluss.
  3. Vollbäder mit unserem BasenBad
  4. Vermeiden parafinhaltiger Hautpflege-Produkte

Einnahme von Arginin und Ornithin (Aminosäuren)
Diese Wirkstoffe beschleunigen die Ausscheidung von Ammoniak, das beim Absterben der Parasiten frei wird. Arginin macht Sie außerdem während der Clark-Kur tagsüber wacher, Ornithin lässt Sie nachts besser schlafen.

ACHTUNG: In Deutschland wurde die Wirkung des Gerätes bis jetzt wissenschaftlich nicht nachgewiesen, weder der Hersteller noch der Verkäufer versprechen eine Heilwirkung. Personen mit Herzschrittmacher und ähnlichen Geräten sowie Schwangere dürfen den ZAPPER nicht verwenden! Bitte lesen Sie das dazugehörende Buch von Dr. Clark: Heilung ist möglich!
 Quelle: Naturepower

Borreliose? Diagnose I.

Habe ich wirklich Borreliose?
Die ängstliche Frage stellt sich nach jedem Zeckenbiss. Sie haben die Zecke so schnell wie möglich entfernt und die Wunde sorgfältig desinfiziert? Falls Sie die Zecke zur Untersuchung aufgehoben und an ein Labor eingesandt haben, erhalten Sie i. d. R. innerhalb von 24 Stunden Bescheid, ob die Zecke infiziert ist und können handeln.
Aber was tun, wenn Sie die Zecke nicht aufgehoben haben?
Für gute Heilungschancen ist die Früherkennung wichtig.

Haben Sie bei sich die sog. Wanderröte (Erythema migrans) beobachtet?
Diese  Wanderröte bildet sich meist 7 bis 10 Tage nach dem Biss an der Bissstelle auf. Sie beginnt oft als unbemerkter kleiner roter Fleck oder Knötchen, sie kann ringförmig wandern oder gleichmäßig gerötet sein, sie kann blass oder flammend rot in Erscheinung treten, je nachdem wie die Immunabwehrreaktion des infizierten Menschen verläuft. Manchmal ist diese Wanderröte in der Mitte heller.Nach 1 bis 2 Monaten bildet sich das Erythema wieder zurück. Eine Wanderröte ist ein untrügliches Zeichen für eine Borrelieninfektion und eine Antibiose sollte umgehend eingeleitet werden!

Ich fühle mich schlapp und müde!
Die Wanderröte muss aber nicht zwingend auftreten, auch grippeähnliche Symptome, ungewohnte Müdigkeit, Fieber oder Kopfschmerzen, Schwellung der Lymphknoten können Hinweis auf eine Borreliose-Erkrankung sein.

Soll ich mein Blut mal  untersuchen lassen?
Die klassische Labordiagnostik der Lyme-Borreliose besteht aus serologischen Tests zum Antikörpernachweis, bei denen IgG- und IgM-Antikörper im ELISA und im Western- oder Immunoblot nachgewiesen werden.
Diese bewährte Stufendiagnostik hat allerdings auch ihre Einschränkungen:

Wie ist das mit Bluttest?
Die serologische Diagnostik der Borreliose mittels Bluttests ist vor allem im Anfangsstadium sehr schwierig und erscheint in diesem Stadium oft negativ, obwohl eine Borreliose-Infektion vorliegt. Diese Tests weisen nicht die Borrelien direkt, sondern nur die Antikörper nach, die das Immunsystem gegen Borrelien bildet. Und diese Antikörper bilden sich erst nach 3-4 Wochen.

Es werden  IgG- und IgM-Antikörper im ELISA und Immunoblot nachgewiesen.
Der ELISA – Test
Zunächst wird seitens der Ärzte zunächst der ELISA Test  durchgeführt. Beim diesem Test werden Antikörper im Blut mit einem Fotometer gesucht und gemessen. Leider nicht immer erfolgreich, da sich Borrelien auch auf verschiedene Arten verstecken können – in Makrophagen, weißen Blutkörperchen, Nerven- und Endothelzellen, Fibroblasten und Astrozythen, Sehnen und Gelenkflüssigkeit. Sie sind dann labortechnisch nicht mehr nachweisbar oder der Organismus bemerkt sie nicht, und bildet somit auch keine Antikörper.
Der ELISA Test kann also falsch-negativ, oder auch falsch-positiv ausfallen wenn schon ein früherer Kontakt mit Borrelien stattgefunden hat. Die geringe Zahl der eingesetzten Antigene führt dazu, dass nicht alle Borrelien-Antikörper nachgewiesen werden. Auch eine frühe Gabe von Antibiotika nach einem Zeckenstich kann die Antikörperbildung unterdrücken.

Western- oder Immunoblot
Deshalb sollte regelmäßig ein Western- oder Immunoblot veranlasst werden, bei dem über den Nachweis einzelner Proteinhüllen festgestellt wird,  gegen welche Borrelienbestandteile (Proteine) Antikörper gebildet worden sind. Dies geschieht mittels Übertragung (engl. Blotting) von Proteinen auf eine Trägermembran, die anschließend über unterschiedliche Reaktionen nachgewiesen werden können.
Es  zeigen sich so genannten Banden, einer Art Papierstreifen, die das Aussehen ähnlich einem Barcode haben. Die verschiedenen Streifen haben unterschiedliche Bedeutung, manche sind sehr aussagekräftig und nur bei einer Borrelioseinfektion vorhanden, andere sind weniger deutlich. Dieser Test kann zusätzlich eine Auskunft über das Stadium der Borreliose geben. Es gibt allerdings auch hierbei sowohl falsch-negative, als auch falsch reaktive Ergebnisse.
Keinesfalls kann man aus der Höhe des Titers oder dem Bandenmuster die Schwere der Krankheit ersehen; ebenso ergibt sich hieraus kein Beweis für den Erfolg einer antibiotischen Therapie.

Ab welchem Zeitpunkt ist ein Blutest sinnvoll?
 Erst 3–4 Wochen nach dem Zeckenbiss können die Frühantikörper, die sog. IgM- Antikörper nachgewiesen werden. Nach etwa 6 Wochen findet man dann auch IgG-Antikörper gegen Borrelien. Die IgM-Antikörper können verschwinden oder auch jahrzehntelang weiter nachweisbar bleiben. IgG-Antikörper bleiben meist nachweisbar.
Dem entsprechend findet man im Stadium I der Erkrankung nur in einem Teil der Fälle Antikörper im Blut (nur IgM oder IgM und IgG). Im Stadium II sind in den meisten Fällen (bis 90%) Antikörper nachweisbar, im Stadium III bei fast allen Fällen (fast 100%).

Eine Antikörper – Bestimmung unmittelbar nach dem Zeckenbiss und in den ersten 4 Wochen danach kann also nur überprüfen, ob bereits vorher schon einmal eine Borrelien-Infektion stattgefunden hatte, über eine aktuelle Infektion sagt dieser Test nichts aus.

Leider sind die auf dem Markt befindlichen Testsysteme (ELISA, Immunoblot) nicht standardisiert und sehr unzuverlässig. Deshalb können Befunde aus verschiedenen Laboratorien nur eingeschränkt verglichen werden, falsch-negative oder falsch-positive Ergebnisse sind möglich.

Weitere Möglichkeiten einer Borreliose -Diagnose

unterstützend zur Entgiftung und Ausleitung: Ausleitung nach Dr. Klinghardt

Quellen:
Institut für Medizinische Diagnostik – Berlin J Lab Med 2007; 31: 149-158
Nach einer Fachinformation von Dr. med. Volker von Baehr

J.J. Burrascano: Fortschritte im Verständnis der Lyme-Krankheit (Advances Topics in Lyme Disease), 15. Ausgabe 2005, ilads.org/files/burrascano_0905.pdf
R.B. Stricker, E.E.Winger: Decreased CD57 lymphocyte subset in patients with chronic Lyme disease. Immunology Letters 76; 43-48 (2001)

Borreliose – die schleichende Gefahr?

Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die fast immer durch einen Zeckenstich übertragen wird.
Überträger können aber auch Bremsen oder sogar Mücken sein, also alle stechenden oder beißenden Insekten! Die Auslöser sind Bakterien aus der Familie der Spirochäten, die Borrelien, mit denen die Zecken infiziert sind (nach dem französischem Bakteriologen und Entdecker Borrel benannt).

Jährlich erkranken etwa  60.000 Menschen an Borreliose, die auch Lyme-Krankheit  bzw. Lyme-Borreliose genannt  wird, bezeichnet nach dem Ort Lyme (Connecticut, USA), in dem gehäuft Gelenkentzündungen nach Zeckenstichen beobachtet wurden.
Die Lyme-Krankheit  ist eine besonders tückische Erkrankung, weil sie wegen der vielen unterschiedlichen Symptome oft erst sehr spät erkannt wird. Schon Larven der Zecken können Borreliose übertragen; weil sie so klein sind, werden sie häufig nicht bemerkt.
Die Infektion mit Borrelien kann von März bis Oktober erfolgen; besonders häufig wird Borreliose aber in den Monaten Juni und Juli übertragen.

Diese so genannte Wanderröte kann, muss aber nicht auftreten!
Die Borreliose verläuft schleichend und in drei Stadien. Als typisches Zeichen tritt u.U. bald nach der Infektion durch einen Zeckenstich eine meist etwa handtellergroße Rötung im Bereich der Stichstelle auf, wobei die Größe durchaus stark schwanken kann. Grippeähnliche Beschwerden können aber auch auf eine Borreliose hindeuten!
Im weiteren Verlauf kann die Borreliose noch nach Wochen, Monaten oder Jahren unterschiedlichste Gewebe und Organe befallen und zu  Gelenkentzündungen, Kopfschmerzen sowie Beeinträchtigungen des Nervensystems führen. Es werden auch Herzbeschwerden,  Probleme an Augen, Haut, etc. beschrieben.

Die Therapie
Neben einer fundierten Antibiose ist für jeden Borreliose-Erkrankten eine gründliche regelmäßige Entgiftung (z.B. Ausleitung nach Dr. Klinghardt) des Organismus empfehlenswert. Die Fettverdauung sollte beobachtet werden.  Es kann ein erhöhter Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen vorliegen!

Ganz wichtig: Wenn Sie an einer Borreliose erkrankt sind, gehen Sie bitte sofort zum Arzt! Nur eine kurzfristig eingeleitete Therapie wird  das Schlimmste verhüten können!