Schlagwort-Archiv: Borreliose

Kardenwurzel-Tinktur Ansatzverhältnis

KardenwurzelDas Ansatzverhältnis 1:1,8 für das volle Wirkstoff-Spektrum der Kardenwurzel

Bei der Anfertigung von Pflanzenkonzentraten ist neben großem handwerklichen Erfahrungsreichtum vor allem botanisches Wissen gefragt. Der Extrakt muss genau die wichtigsten Pflanzenstoffe im optimalen Umfang enthalten.

Beim Wellnest Bio Kardenwurzel Frischpflanzen Konzentrat von Sanoverde sind dies die verfügbaren sekundären Pflanzenstoffe und ätherische Öle, also die schnell und langsam löslichen Bestandteile der frischen Kardenwurzel. Deren umfassendes und verhältnistreues Vorhandensein charakterisiert die Tinktur als ganzheitliches Extrakt, welches über das volle Pflanzenwirkstoff-Spektrum der Karde verfügt. Entscheidend dafür ist das Ansatzverhältnis 1:1,8. Bei diesem kommen 1,8 Teile Lösungsmittel auf 1 Teil frische Kardenwurzel.

Weniger Karde im Ansatz = mehr Wirkstoffe im Extrakt

Nun könnte man annehmen, die Konzentrat-Güte stiege parallel zum Kardenanteil. Und tatsächlich gibt es Hersteller, die mit einem Ansatzverhältnis 1:1 werben und behaupten, ein höherer Kardenanteil wäre nicht möglich. Damit wird suggeriert, dass gleiche Lösungsmittel- und Pflanzenanteile ein Qualitätsmaximum bzw. geringere Pflanzenanteile Qualitätseinbußen bedeuteten. Ein Trugschluss, der angesichts der stattlichen Pflanzenkosten nur für unnötige Produktverteuerungen sorgt! Wie am Wellnest Bio Kardenwurzel Frischpflanzen Konzentrat deutlich wird, beschert der 56-prozentige Kardenanteil ein ganzheitliches Extrakt von exzellenter Qualität.

Extraktion schnell UND langsam löslicher Bestandteile

Die Gründe dafür sind einerseits in der begrenzten Tragfähigkeit des Lösungsmittels Alkohol, andererseits in den sich unterschiedlich schnell auflösenden Bestandteilen der Kardenwurzel zu suchen:

a.) Bei einem Karden-Überangebot (Ansatzverhältnis 1:1) wird der Alkohol aufgrund der großen Pflanzenmenge rasch von den schnell löslichen Bestandteilen gesättigt – die Aufnahmekapazitäten sind erschöpft, bevor die langsam löslichen Bestandteile aufgenommen wurden. Das Ergebnis ist unter ganzheitlichen Gesichtspunkten verfälscht, da es nicht die natürliche Zusammensetzung der Kardenwurzel abbildet, sondern ein überproportional hohes Gewicht auf die schnell löslichen Bestandteile legt.

b.) Hingegen wird bei einem ausgewogenen Kardenanteil (Ansatzverhältnis 1:1,8) die Sättigungsgrenze des Alkohols viel später erreicht, sodass neben den schnell auch die langsam löslichen Anteile aufgenommen werden können. Die Relation sämtlicher Inhaltsstoffe, also das ganze Wirkstoff-Spektrum der Karde, wird „maßstabsgerecht“ in die Tinktur überführt.

Viele sekundäre Pflanzenstoffe und ätherische Öle

Zusammenfassend zeigt sich, dass bei der Kardenextraktion nicht der maximale Pflanzenanteil, sondern die richtige Mischung zählt. Das Ansatzverhältnis 1,8 Teile Lösungsmittel auf 1 Teil frische Kardenwurzel bildet die Wirkstoff-Zusammensetzung der Kardenwurzel exakt ab und führt zu einem ganzheitlichen Extrakt. Aufgrund dessen besitzt das Wellnest Bio Kardenwurzel Frischpflanzen Konzentrat eine extrem hohe Konzentration an sekundären Pflanzenstoffen und ätherischen Ölen, welche für die Qualität einer Tinktur maßgeblich sind.

(Quelle Wellnest)

Jeden Sommer das gleiche Drama: Zeckenalarm!

Neu: wirkungsvoller Schutz mit Kokosöl!

Etwa zehn bis 35 Prozent aller Zecken in Europa übertragen Borreliose, bei der Frühsommer-Meningo-Enzephalitis sind es etwa ein bis fünf Prozent. In Münchener Grünanlgen sind laut Microbiologe Fingerle mindestens jede vierte bis fünfte Zecke von Borreliose befallen.*1

Ganz wichtig:
Gehen Sie weiterhin in die Natur! Bewegung und gute Laune ist nach wie vor der beste Schutz gegen Herz- und Kreislauferkrankungen.

Aber wie schütze ich mich?
einfach nicht stechen lassen! Vermeidung von Zeckenstichen ist die beste Vorbeugung!
Nur: in alberner Verkleidung bei hochsommlicher Hitze in den englischen Garten? mit in die Strümpfe gestopften Hosenbeine? Sicher ein Hingucker, aber kein Vergnügen.

Kokosöl als Zeckenschutz!
Forscher an der FU Berlin*2 haben einen zuverlässigen Schutz gegen Zecken und Co entdeckt: Kokosöl wehrt Zecken ab !
Das Kokosöl wird einfach wie ein Körperöl aufgetragen. Am besten Kopf, Nacken, Arme und Beine mit Kokosöl einreiben, bei Hund und Katze natürlich auch das Fell an Bauch und Rücken, die Ohren nicht vergessen.
Bei Zimmertemperatur ist Kokosöl fest, verflüssigt sich jedoch sofort, wenn man ein Stückchen in die warme Handfläche gibt – einfach in die Haut einmassieren.

Es ist doch passiert: Eine Zecke hat Sie erwischt

Keine Panik, wirklich nicht jede Zecke ist von einem Erreger befallen. Keinesfalls mit Kokosnussöl oder anderen Ölen begießen! Mit einer Zecken-Karte vorsichtig entfernen oder den Arzt aufsuchen. Die Einstichstelle mit Cystussalbe behandeln. Sicherheitshalber können Sie die Zecke an ein anerkanntes Labor zur Untersuchung einsenden.

Quellennachweis:
*1 süddeutsche Zeitung

*2 Die Arbeitsgruppe Angewandte Zoologie/Ökologie der Tiere unter Prof. Dr. Hilker, Dr. Kahl und Dr. Dautel testeten verschiedene Laurinsäure-Lösungen auf ihre Wirksamkeit gegen Nymphen des Holzbocks (Zecke) (Ixodes ricinus). Zwischen 81 und 100 Prozent der Zecken-Nymphen mieden die mit der Lösung behandelten Stellen. Im Laborversuch mit freiwilligen Probanden wurden 75 bis 88 Prozent der adulten Zecken durch diese Laurinsäeure abgestoßen, der Schutz vor Zecken blieb mindestens sechs Stunden wirksam. Naturbelassenes Kokosöl enthält Laurinsäure bis zu einem Anteil von 60 %! Quelle: Dautel H, Kahl O, Siems K, Oppenrieder M, Müller-Kuhrt L&Hilker M (1999).A novel test system for the detection of tick repellents.Entomol. Exp. Appl. 91: 431-441.

 

 

Der Zapper original nach Hulda Clark

Bakterien und andere Erreger
mit elektrischem Strom in 3×7 minütigen Sitzungen abtöten. 

Man braucht mit dem Zapper  weder spezifische Schwingungszahlen zu ermitteln noch in 1-Kilohertz-Schritten eine ganze Serie von Frequenzen durchzugehen. Es spielt (innerhalb vernünftiger Grenzen) praktisch keine Rolle, auf welcher Frequenz der Zapper arbeitet: Große und kleine Erreger, Plattwürmer, Rundwürmer, Milben, Bakterien, Viren und Pilze werden innerhalb von sieben Minuten bereits bei 5 Volt abgetötet. (Zitat von Dr. Clark)

Dr. Clark:
Sie betont damit sehr deutlich, dass angebotene Zapper mit erweiterten Frequenzverstellungen, wie z.B. Programm-Driver, Chips, programmierbare Frequenzen wirklich überhaupt nichts mit dem ursprünglichen Zapper zu tun haben! Im Gegenteil. Zappen mit Einzelfrequenzen ist eine veraltete Möglichkeit des Zappens, wie es Dr. Clark vor der Entdeckung des Zappers angewendet hat. Dieses setzt voraus, dass die einzelnen Erreger bzw. ihre Frequenzen bekannt sind. Dr. Clark hat dazu ein von ihr entwickeltes Gerät, das Synchrometer, verwendet und über ein sehr zeitaufwändiges Verfahren mittels Resonanzvergleichs mit bekannten Proben die Frequenzen ermittelt. Mit dem entwickelten Zapper war das nicht mehr notwendig. Dr. Clark setzte normales Zappen (Breitbandzappen) oder das sog. effektivere Ziel- oder Plattenzappen ein.

 Trends im Gesundheitsmarkt
Mit dem Thema Gesundheit ist es manchmal so wie mit der Mode: Trends kommen und gehen, und nur selten ist eine solche Modeströmung auch von Dauer. Der Zapper von Dr. Clark ist eine Möglichkeit, die aufgrund ihres großen und schnellen Erfolges immer mehr an Popularität gewonnen hat. Und seines Erfolges wegen trotzt er dem Trend und entwickelt sich immer mehr zu einer dauerhaften Hilfe für die Gesundheit.

Nicht so aber die vielen auf dem Markt unterschiedlich angebotenen Zapper.
Denn leider hat jeder Trend auch seine Schattenseiten. All zu schnell springen Trittbrett-fahrer auf den Zug – auch dann, wenn sie eigentlich nicht genau wissen, wohin die Reise geht. Das gilt auch für den bereits seit Jahren anhaltenden Zapper – Boom. Und so gibt es nun auf dem großen Markt der Gesundheitsratgeber auch zu diesem Thema eine Reihe von Publikationen, die eigentlich mit der Eigentümlichkeit der Dr. Clark – Therapien nichts mehr zu tun haben bzw. sogar lebensgefährlich sein können. Da wird von „Wobbeln“ gesprochen, von quarzstabilisierten Frequenzen mit einer Genauigkeit von 4 Stellen hinter dem Komma, Digitalzappern u.a. mehr…
Es wird der Zapper in seiner Wirkung mit der von Mikrowellen verglichen (= absoluter physikalischer Blödsinn).Der absolute Horror: es werden „high power“ Geräte angeboten mit einem Strom vom 1 A (1.000 mA) mit Netzteil wegen der „besseren  Penetration“ (Eindringung) der Frequenzen in tiefere Gewebsschichten. Diese Geräte sind lebensgefährlich!! Denn schon 50 mA (=0,050A) können zum Herztod führen! Auch Netzteile dürfen beim Zappen nicht verwendet werden, denn die modernen Schaltnetzteile sind primär- und sekundärseitig nicht galvanisch getrennt und können bei Bauelementefehlern die volle Netzspannung auf den Zapper „durchreichen“. Außerdem werden Stromnetze zunehmend für die Vernetzung von Computern benutzt. Dadurch können parasitäre Frequenzen den Zappstrom negativ beeinflussen.
Das alles hat der Originalzapper nach Dr. Clark nicht.
Welches ist der richtige Zapper?
Wo vor kurzem lediglich einige wenige Zapper auf dem Markt angeboten wurden, findet man nun ein Wirrwarr an Geräten und Informationen, so dass man eigentlich schon gar nicht mehr durchblickt.

Die Eigentümlichkeit und Einfachheit der Informationen und des von Dr. Clark beschriebenen Zappers, der Millionen von Menschen geholfen hat und bis zum heutigen Tag unverändert nichts von seiner Wirksamkeit verloren hat, wurde von vielen verfälscht, erweitert, umgebaut und umerfunden (s.o.). In unserem Onlineshop bieten wir den Zapper nach den Original- Bauplänen von Dr. Clarks amerikanischer Ausgabe „Heilung ist möglich“ mit der Frequenz 30 kHz und mit zwei Frequenz-Erweiterungen: von 1 kHz zum Betrieb eines Zappicators (Zappen von Lebensmitteln) und einer Frequenz von 63,4 kHz, die außerhalb der Clarkfrequenz liegt, wovon aber viele Menschen berichten, dass diese auch auf intrazelluläre Erreger wie Herpes, Borreliose … einwirkt. Ebenso verfügt der Zapper über eine automatische Zappfolge, welche bequemes Zappen ermöglicht. Es ist ein Zapper, der in unserem Auftrag original nach den amerikanischen Bauplänen von Dr. Clark “Made in Germany” in sorgfältiger Handarbeit unter Verwendung hochwertiger Bauteile konform mit den aktuellen Vorschriften gebaut wird. Es ist der urtümliche Zapper, wie auch Dr. Clark selbst so einen eingesetzt hat mit kleinen Verbesserungen und Erweiterungen. Dr. Clark beschreibt in ihrem Buch “Heilung ist möglich“, dass dies vollkommen ausreicht. Mit den von uns angebotenen Zapper kann man auch Zielzappen, eine effektivere Form des Zappens, was auch oftmals bei bestimmten Belastungen (wie z.B. Borreliose) notwendig ist.

Laut Dr. Clark kann jeder (außer Träger von Herzschrittmachern, Schwangere, Kinder unter 1 Jahr) zappen. Das Zappen “schüttelt” die Zellen des Organismus durch und regt das Immunsystem zur Beseitigung der Parasitenkadaver und der aus den Kadavern entwichenen Gifte an. Elektrobiochemische Wirkungen verbessern den Zellstoffwechsel und die Zellkommunikation. Die Versorgung und der Abtransport von Abfallprodukten der Zellen wird verbessert. Das ist eine sehr gute Vorbereitung bei schweren Erkrankungen für eine gezielte Frequenztherapie (z.B. Bicom, Oberon) in Verbindung mit einem Therapeuten. Bei manchen Problemen (Bandwurmstadien) ist das Zappen sogar effektiver als der gezielte Einsatz von Frequenzen.

 ACHTUNG: In Deutschland wurde die Wirkung des Zappers und die Therapie nach Dr. Clark bis jetzt wissenschaftlich nicht nachgewiesen, weder der Hersteller noch der Verkäufer versprechen eine Heilwirkung. Personen mit Herzschrittmacher und ähnlichen Geräten sowie Schwangere dürfen den ZAPPER nicht verwenden! Bitte lesen Sie das dazugehörende Buch von Dr. Clark: Heilung ist möglich!
Quelle:  LBS-Oelsnitz

Wie zappe ich richtig?

Zappen nach Dr. Hulda Clark.
In der Regel zappt man mit den Händen oder Füßen. Besser jedoch ist belastungsspezifisches Zappen. Z.B. bei Halsschmerzen mit dem Pointer die Zunge zappen, Warzen direkt …u.s.w.
Wählen Sie je nach Belastung (Parasitenzappen) 30kHz, intrazelluläre Belastungen (Herpes, Borreliose, Toxoplasmen, usw. wie auch Rouleaux) 63,4 kHz. Man kann aber auch beide Frequenzen nacheinander und voneinander unabhängig zappen.

Eine Grippe oder Erkältung ist im Anflug
Jeden Tag einen Zapper-Block (3 mal 7 Minuten) und danach zur Ausscheidung der Erreger für gute Verdauung sorgen (am besten Darm-Einlauf); Holunderblüten- und Lindenblütentee gemischt trinken.
Bei Grippe oder Erkältung empfehlen wir insbesondere die Einnahme von Kolloidalem Silber und Vitamin C.

Was ist zusätzlich zum Zappen zu tun?
Zappen Sie unbedingt in Kombination mit dem Parasitenprogramm  nach Dr. Clark(Kräuterkur), da der Zapper-Strom jene Pathogene nicht erfasst, die sich innerhalb von Zellen, Augäpfeln, Kiefer, Hoden und Magen-Darm-Trakt befinden (Dies ist auch der Grund dafür, dass die nützlichen Verdauungsbakterien innerhalb des Darms durch das Zappen nicht beeinträchtigt werden).

Beginnen Sie mit der Einnahme der Parasiten-Kräuter gleichzeitig mit dem Zappen.
Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Sie sich nach dem Beginn der Behandlung eventuell zunächst schlechter fühlen (Typische Entgiftungs-Erscheinungen sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Schlaflosigkeit, Ausschlag, etc).
Gründe: Erstens werden die Pathogene durch Zapper-Strom und Kräuter nicht alle sofort abgetötet, sondern teilweise nur so weit geschwächt, dass Ihre weißen Blutkörperchen den Abwehrkampf gewinnen können. Zweitens werden Abfallprodukte der abgetöteten Pathogene im Körper freigesetzt, die ausgeschieden werden müssen. All dies kostet den Körper Kraft.
Leichte Erstverschlimmerungen sind ein gutes Zeichen – sie zeigen, wie der Körper reagiert. Bei schweren Reaktionen führen Sie unbedingt folgende unterstützende Maßnahmen durch:

Unterstützen Sie den Ausscheidungsprozess Ihres Körpers:
Entgiftung über die Niere: viel Trinken – mindestens 2, besser 3 Liter pro Tag – reines Wasser ohne Kohlensäure. Umkehrosmose- oder Quellwasser sind gut geeignet, auch sog. „Ayurveda“-Wasser (=Leitungswasser, das 15 Minuten gekocht hat; ist frei von Informationen und spült die negativen Informationen aus Ihrem Körper). Führen Sie nach der Parasitenkur die Nierenreinigung durch.

Entgiftung über die Leber:
Nehmen Sie leberentgiftende Kräuter ein.

Entgiftung über den Darm:
Darm-Einläufe; bei starken Erst-Verschlimmerungen täglich, bei leichten zweimal pro Woche.

Entgiftung über die Haut:

  1. Bewegung, schwitzen, Sauna.
  2. Trockenbürsten der Haut von den Extremitäten hin zur Mitte – dies fördert auch den Lymphfluss.
  3. Vollbäder mit unserem BasenBad
  4. Vermeiden parafinhaltiger Hautpflege-Produkte

Einnahme von Arginin und Ornithin (Aminosäuren)
Diese Wirkstoffe beschleunigen die Ausscheidung von Ammoniak, das beim Absterben der Parasiten frei wird. Arginin macht Sie außerdem während der Clark-Kur tagsüber wacher, Ornithin lässt Sie nachts besser schlafen.

ACHTUNG: In Deutschland wurde die Wirkung des Gerätes bis jetzt wissenschaftlich nicht nachgewiesen, weder der Hersteller noch der Verkäufer versprechen eine Heilwirkung. Personen mit Herzschrittmacher und ähnlichen Geräten sowie Schwangere dürfen den ZAPPER nicht verwenden! Bitte lesen Sie das dazugehörende Buch von Dr. Clark: Heilung ist möglich!
 Quelle: Naturepower

Neue Ergebnisse im Anti-Zeckenkampf!

Ein Impfstoff gegen Borreliose ist nach wie vor nicht in Sicht – ein Schutz gegen dieser multsystemischen Erkrankung mit ihren vielfältigen Beschwerden kann also nur in einer wirkungsvollen Prävention bestehen.
Zu aufschlussreichen Ergebnissen kommt eine Studie im Auftrag der Baden-Württemberg Stiftung:

Beweidung als wirksame Präventivmaßnahme
 „Die Feldstudie, die von Prof. Dr. Franz-Rainer Matuschka von der Berliner Charité in den vergangenen fünf Jahren im Auftrag der Baden-Württemberg Stiftung durchgeführt wurde, zeigt: Auf Ziegen- und Rinderweiden, vermutlich ebenso wie auf Schafweiden, kommen deutlich weniger Zecken vor als auf unbeweideten Flächen. Für die Beweidung spricht auch, dass Zecken, die auf beweideten Flächen zu Analysezwecken eingesammelt wurden, deutlich seltener mit den krank machenden Erregern infiziert sind. Die Forscher haben hierfür eine schlüssige Erklärung gefunden. Die Zecken können anscheinend die Erreger nicht auf Rinder und Ziegen übertragen. Mehr noch, infizierte Zecken verlieren ihre infektiöse Fracht, wenn sie Rinder oder Ziegen befallen. Werden Wiederkäuer von Zecken befallen, werden darüber hinaus andere Wirte wie Kleinnager und Vögel, die für die Erreger geeignet sind, verschont. Durch die Beweidung ändert sich auch die Vegetation und der Lebensraum für die Feuchte liebenden Zecken wird unwirtlicher. Aber nicht nur die Beweidung ist ein geeignetes Mittel, die Zeckenpopulation zu minimieren und die Durchseuchung der Zecken mit Borrelien zu verringern. Auch regelmäßiges Mähen oder Mulchen im Frühjahr und Sommer trägt dazu bei. Zudem hilft ein geeignetes Müllmanagement, z.B. in Waldgebieten, auf Wanderwegen, an Schulen und Spielplätzen, die Population an Kleinnagern zu reduzieren und so das Lyme-Borreliose-Risiko weiter zu senken.

„Unsere Forschung hat gezeigt, dass mit einfachen Maßnahmen die Zahl der Zecken und deren Belastung mit den gefährlichen Erregern – und damit das Risiko für den Menschen, an Lyme-Borreliose zu erkranken – drastisch gesenkt werden kann“ stellt Prof. Dr. Matuschka fest.

Die Informationsbroschüre der Baden-Württemberg Stiftung, die auf den Ergebnissen der Forscher beruht und Präventivmaßnahmen für Kommunen und Bürger aufzeigt, enthält auch eine praktische Zeckenkarte, die das Entfernen der Zecke erheblich erleichtert. „Die Broschüre erläutert aufschlussreich, wo die Gefahren von Zecken liegen und wie man wirksame Maßnahmen dagegen ergreifen kann“, erklärt Christoph Dahl, Geschäftsführer der Baden-Württemberg Stiftung. Kommt es trotzdem zu einem Zeckenbiss, kann die praktische Zeckenkarte verwendet werden. Eine schnelle Entfernung der Zecke hilft, denn erst nach etwa 24 Stunden sondert diese die Borreliose-Erreger ab. Der Zeckenbiss muss trotz schneller Entfernung der Zecke aber im Blick behalten werden: im Falle von Wanderröte oder eines grippalen Infekts sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden. Angefordert werden kann der kostenlose Informationsflyer zur Lyme-Borreliose inklusive Zeckenkarte unter www.bwstiftung.

Quelle: Baden-Württemberg Stiftung

weitere Informationen: Petra Hopf-Seidel Krank nach Zeckenstich

Naturheilverfahren bei Borreliose

Eine interessante Abhandlung über Symptomkomplex, Diagnose und brauchbare Anwendungen
Naturheilverfahren bei Borreliose
Werner Kühni, Walter von Holst
Erschienen im AT Verlag, 168 Seiten, geb.

Vorwort
In der Schulmedizin richtet sich die Therapie der Borreliose ausschließlich auf die Abtötung der Borrelien mittels Antibiotika, was jedoch in den wenigsten Fällen einen nachhaltigen Erfolg zeitigt. Ebenso problematisch erscheint die schulmedizinische Therapie von Eppstein-Bar und ähnlichen Infektionserkrankungen. Die alternative Medizin richtet ihre Therapie dagegen in erster Linie nach den Störungen im System des körpereigenen Milieus und der Gleichgewichte aus. Diese Störungen im Organismus müssen zuerst erkannt und eliminiert werden. Danach ist es wichtig, wieder eine sinnvolle Regulation der körpereigenen Abwehr zu erreichen und dem Körper zu helfen, die im Zuge der Abwehr unschädlich gemachten oder von den Abwehrzellen »aufgefressenen« Elemente wieder auszuscheiden.

Je stärker die körpereigenen Regulationsprozesse gestört sind, desto leichter fällt es einem Krankheitserreger, sich in diesem gestörten Milieu einzunisten, sich auszubreiten und sein zerstörerisches Werk zu vollbringen. Leider bringt unsere heutige, in vielen Belangen unnatürliche Lebensweise eine zunehmende Zerstörung körpereigener Regulationsprozesse mit sich. Giftstoffe belasten unser Essen und Trinken, die Kleidung, die Wohnungseinrichtung und die Arbeitsumgebung, und dadurch auftretende Störungen bekämpfen wir weiter mit Medikamenten, die nicht nur die Entgiftungsorgane schädigen, sondern weitere Regulationsprozesse unterdrücken. Die Anzahl der zivilisationsbedingten Erkrankungen ist so hoch wie noch nie und steigt stetig an, und trotzdem feiert die »naturwissenschaftlich« orientierte Schulmedizin ihre Erfolge mit der Illusion, bald »alle Krankheiten« ausrotten zu können.

Erst wenn die Störfaktoren eliminiert sind und die körpereigene Abwehr wieder funktioniert, kann eine sinnvolle symptomorientierte Behandlung erfolgen. Da viele Symptome der Borreliose die Lebensqualität massiv einschränken, ist es für die Patienten meist am wichtigsten, diese Einschränkungen zu vermindern und langfristig zu beseitigen.

Der symptomorientierte Ansatz kann je nach Therapeut unterschiedlich sein. Deshalb gehen wir in diesem Buch neben der Stärkung des Immunsystems und der Lebenskraft vor allem auf die Therapie der vielfältigen Symptome der Borreliose im Einzelnen ein, um damit der individuellen Ausprägung der Borrelioseerkrankung gerecht zu werden und entsprechende Behandlungsschemata anzubieten. Eine wichtige Stellung bei der Behandlung von Borreliose nimmt nach unserer Erfahrung der Einsatz von kolloidalem Silber ein, der sich in den letzten Jahren als sehr erfolgreich erwiesen hat. Hinzu kommt bei unserem Ansatz die Verwendung spezieller ätherischer Öle, Enzyme, Heilsteine, Homöopathika, Pflanzenauszüge, Schüsslersalze, Spurenelemente, Vitamine und Weihrauch, je nachdem, welche Organe betroffen sind und welcher Symptomverlauf vorliegt. Neben dem medikamentösen Einsatz ist die Ausscheidung der immunsystemstörenden Gifte sowie der abzubauenden Bakteriengifte wichtig; dabei spielt die energetische Qualität und Menge des Trinkwassers eine entscheidende Rolle.

Ebenso wichtig ist schließlich die therapeutische Kontrolle der Rückgewinnung der »Lebensqualität«, der Giftausscheidung und der systemischen Verbesserung; nur durch die Verlaufskontrolle lässt sich eine realistische Prognose eines therapeutischen Erfolges machen.

Werner Kühni

 copyright AT-Verlag Naturheilverfahren bei Borreliose

Borreliose? VII. neue Diagnose-Möglichkeiten

Klinische Diagnostik der Lyme-Borreliose  oft schwierig
Eine Borreliose ist laborchemisch nur schwer zu diagnostizieren und ihre Symptome sind sehr vielfältig. Die Antikörpertests (Elisa und Westernblot) zeigen lediglich, ob eine Berührung mit einem Borrelioseerreger stattgefunden hat oder nicht. Sie haben keine Aussagekraft über das Stadium der Krankheit, denn bereits überstandene Infektionen werden auch angezeigt. Untersuchungen zeigen, dass ca. 20 % der klinischen Diagnosen falsch sind, manche Fachleute sprechen sogar von bis zu 60 % Fehlerquoten.

Tarnkappen
Die Borrelien verstecken sich hinter einer Tarnkappe und sind äußerst anpassungsfähig.
„… indem sie Kontroll-Eiweiße des Menschen an ihre Oberfläche binden und so verhindern, dass der Körper sie als feindliche Eindringlinge erkennt. Diejenigen Borrelien, die dem Angriff des Immunsystems entgehen, sind in der Lage, bestimmte Eiweiße auf ihrer Oberfläche zu binden. Diese Eiweiße, so genannte Komplementregulatoren, setzt der menschliche Körper normalerweise ein, um seine eigenen Zellen vor einer Zerstörung durch das Immunsystem zu schützen.“ Prof Zipfel, Uni Jena

Neuer Liquor-Marker zur Diagnose einer Neuroborreliose
ist nur bei einer akuten Neuroborreliose erhöht; UND zeigt den Heilungserfolg an?  Der Liquor-Marker CXCL 13 fungiert als Marker (Anzeiger)  basierend auf einem chemotaktischen Zytokin (Botenstoff).
In einer klinischen Studie wird dieser Liquor-Marker an der Ludwig-Maximilians-Universität München untersucht. Der CXCL 13 ist Laut Prof. Pfister bereits in der sehr frühen Phase einer akuten Neuroborreliose anzuwenden. In  der experimentell klinischen Anwendung war CXCL13 bereits frühzeitig nach Erkrankungsbeginn einer Neuroborrelikose  und oft bereits bevor sich Antikörper bilden konnten, nachweisbar. “ In einer Untersuchung am Klinikum Großhadern wurde die hohe Spezifität des Markers bestätigt, und zwar bei 192 Proben, die auch eine Liquor-Pleozytose ergeben hatten. Bei allen 17 Patienten mit akuter Neuroborreliose war der CXCL-13-Spiegel deutlich erhöht: Der Mittelwert lag über 15.000 pg/ml. Patienten ohne Neuroborreliose dagegen hatten Konzentrationen von nur etwa 250 pg/ml.“ Zur chronisch verlaufenden Borreliose liegen bislang noch keine Daten vor. Derzeit wird dieser Test (noch?) nicht zur Diagnose einer Neuroborreliose empfohlen.
Weitere Studien laufen derzeit an der Neurologischen Klinik der LMU München. Dabei können auch von Ärzten eingesandte Liquorproben analysiert werden. Um eine entsprechende Kontaktaufnahme über Tobias.Rupprecht@med.uni-muenchen.de wird gebeten.

Dieser Liquor-Marker eignet sich nur zur Diagnose einer Neuroboreliose, und wird noch (?) nicht zur Diagnostik empfohlen.
Lesen Sie hier mehr über die Untersuchung des Liquors zur Diagnose einer Borreliose

Fazit:
Aufgrund der beschriebenen Problematik ist das wichtigste Kriterium zur Diagnose einer aktiven oder einer latenten Borreliose vordringlich das gesamte Krankheitsbild, wobei die entsprechende Erfahrungen des behandelnden Arztes ausschlaggebend ist.

 Naturheilverfahren bei Borreliose

Viele schwere Borrelioseerkrankungen sind die Folge ungewöhnlicher Inkubationsstadien. Die Zeit von der Ansteckung durch Zeckenstich bis Ausbruch der Erkrankung ist bei der Borreliose leider unbestimmt. Sie kann Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre betragen. Die Infektion verläuft oft unerkannt, vor allem  wenn zu Infektionsbeginn keine eklatanten Krankheitsmerkmale wie etwa eine Wanderröte (Erythema migrans) auftraten.

Quellen: Ärzte Zeitung, 01.04.2011
Prof. Dr. Peter Zipfel, Abteilung Infektionsbiologie am HKI Jena
Hunfeld KP, Ruzic-Sabljic E, Norris DE, Kraiczy P, Strle F.: In vitro susceptibility testing of Borrelia burgdorferi sensu lato isolatescultured from patients with erythema migrans before and after
antimicrobial chemotherapy. Antimicrob. Agents Chemother. 2005, Vol 49, No 4, p. 1294-1301.
Frank S. Cordes, Pietro Rovesi, Peter Kraiczy, Markus M. Simon, Volker Brade, Oliver Jahraus, Russel Wallis, Christine Skerka, Peter F. Zipfel, Reinhard Wallich and Susan M. Lea: A novel fold for the factorH-binding protein BbCRASP-1 of Borrelia burgdorferi. Nature Structural& Molecular Biology, 2005, Vol 12, No. 3, p. 276-
Rupprecht TA, Pfister HW, Angele B, Kastenbauer S, Wilske B, Koedel U. The chemokine CXCL13 (BLC): A putative diagnostic marker for neuroborreliosis. Neurology 2005; 65(3):448-
Rupprecht TA, Koedel U, Angele B, Fingerle V, Pfister HW. [Cytokine CXCL13 – a possible early CSF marker for neuroborreliosis.]. Nervenarzt 2006; 77(4):470-473.

Borreliose? V. und …weitere Diagnosemethoden

Eine Borreliose muss immer in ihrem gesamten Krankheitsbildes diagnostiziert werden, offensichtlich gibt es derzeit keinen Test, der sicher eine Infektion mit Borrelien bestätigen oder ausschließen kann, alle zur Verfügung stehenden Tests können eine Diagnose nur unterstützen.

Die Suchtests Elisa und Westernblot, der LTT und  Liquor-Test

Aussenseiter-Tests
Die Diagnose über  aufwendige Tests zum Direktnachweis von Borrelien oder der Antikörper wie z. B. der recomBlot Borrelia Test, der T-cellspot Borrelien,  Interferon-Gamma-Test oder Immuntoleranztest ITT®  sind zum großen Teil noch nicht ausreichend geprüft, und die Qualität Ihrer Ergebnisse noch nicht hinlänglich verifiziert. Sie sind keine Kassenleistung und z.T. relativ kostspielig.

Der Elektromagnetische Bluttest konzentriert sich nicht auf Antikörper, sondern auf die Erreger selbst. Eine Blutprobe vom Patienten wird in einem Speziallabor mit biophysikalischen Methoden nach Borrelien und Co-Infektionen untersucht. Sind lebende Erreger vorhanden, fällt der Test positiv aus. – keine Kassenleistung

Der Immunfluoreszenztest (IFT) misst Antikörper die durch spezielle Farbstoffe lichtmikroskopisch sichtbar gemacht werden. Es werden alle Borrelien-Antigene aufgezeigt und es können  alle Borrelien-Antikörper einer Art nachgewiesen werden.
Zur Überwachung einer Therapie gut geeignet. – keine Kassenleistung

Der Hämagglutinations-Hemm-Test (Hämagglutinationstest, Hirst-Test) wird i.d.R. zur Diagnostik bei Virusinfektionen angewendet. Dieser Test beruht darauf, dass die blutverklumpende (hämagglutinierende) Wirkung mancher Viren durch Antikörper, die an die hämagglutinierenden Virusbestandteile binden, gehemmt wird.

Der Graustufentest (VCS – Test, Visual Contrast Sensitivity) wird in der Borreliose Sprechstunde Prof. Dr. Hartmann in Ansbach durchgeführt. Für den Graustufentest muss der Patient auf einer Sehtafel verschiedene Grautöne unterscheiden, Mängel in der visuellen Wahrnehmung dabei können auf Borreliose-Toxine im Körper hinweisen. Test und der entsprechende Therapievorschlag sind mit rund 40 Euro relativ preiswert.

Viele Borrelioseerkrankungen können sich durch die ungewöhnliche Inkubationsstadien so folgenschwer entwickeln. Die Zeit von der Ansteckung durch Zeckenstich bis Ausbruch der Erkrankung ist bei der Borreliose oft unbestimmt. Sie kann Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre betragen. Die Infektion verläuft oft unerkannt, vor allem  wenn zu Infektionsbeginn keine eklatanten Krankheitsmerkmale wie etwa eine Wanderröte (Erythema migrans) auftraten.

Naturheilverfahren bei Borreliose

Quellen: R.B. Stricker, E.E.Winger: Decreased CD57 lymphocyte subset in patients with chronic (B.Wilske et al., Lyme-Borreliose in: Qualitätsstandards in der mikrobiologisch-infektiologischen Diagnostik. Urban&Fischer Verlag, 2000
J.J. Burrascano: Fortschritte im Verständnis der Lyme-Krankheit (Advances Topics in Lyme Disease), 15. Ausgabe 2005, ilads.org/files/burrascano_0905.pdf
Lyme disease. Immunology Letters 76; 43-48 (2001)
F. Dressler; H.-I. Huppertz: Lyme-Arthritis, arthritis + rheuma 2/2011
Institut für Medizinische Diagnostik – Berlin J Lab Med 2007; 31: 149-158

Borreliose? Diagnose IV. CD57

ELISA, WesternBlot, LTT welche Diagnosemöglichkeiten gibt es außerdem?

CD57-Test bei chronischer Lyme-Borreliose.

Der CD-57-Test basiert auf der Theorie, dass Borreliose die Immunreaktion bestimmter Zellen unterdrückt. Die zelluläre Immunabwehr wird über CD 57+-NK-Zellwert bestimmt.
Klinische Studien und Fallbeobachtungen deuten darauf hin, dass chronische Borrelieninfektionen mit Veränderungen in der zellulären Immunität auftreten können, die sich in einer Verminderung der sogenannten Natürlichen Killerzellen zeigt.
Ein gesundes Immunsystem hat Werte zwischen 60-360/μl CD 57+-NK-Zellen, ein länger an Borreliose Erkrankter zeigt meist Werte < 60 /μl.
Dieser Test dient auch zur Kontrolle von Therapie und Heilungserfolg: Die CD57-Verminderung besteht so lange, bis durch eine Heilung erreicht ist, nach  einer erfolgreichen Therapie steigen die Werte dieser Killerzellen wieder an. -keine Kassenleistung

Für die  Borrelien-Kultur wird die Untersuchungsprobe – Hautgewebe, Blut, auch Liquor (Gehirn-/Rückenmarkflüssigkeit), oder  Gelenkflüssigkeit in eine Nährboden oder eine Nährflüssigkeit für Borrelien gebracht in der diese sich vermehren können. So sind sie leicht nachweisbar. Die Erregeranzucht aus Blut oder insbesondere aus Gelenkflüssigkeit ist aber nur selten erfolgreich, aber etwas sicherer als die Anzucht aus Liquor bei früher Neuroborreliose. – keine Kassenleistung

Die Borrelien-PCR
PCR ist ein direkter Erregernachweis über die Suche nach vorhandenem Erregererbgut, bei dem die DNA kopiert werden, um sie später auf verschiedene Weise sichtbar zu machen  – keine Kassenleistung.

Ein positiver Laborbefund beweist nur, dass eine Borrelios stattgefundenen hat, aber nie ob sie aktiv ist, oder eventuell schon Jahre zurückliegt.  Ein negativer Laborbefund schließt aber eine Borreliose niemals sicher aus.

Es ist denkbar, dass die Borrelieninfektion das Immunsystems unterdrückt, respektive die Ausheilung verzögert und behindert. Es ist aber auch möglich, dass manche Menschen von Natur aus über ein schwächeres Immunsystem verfügen, und daher ein erhöhtes Risiko einer chronifizierten Borrelieninfektion haben.

Naturheilverfahren bei Borreliose

Quellen: Institut für Medizinische Diagnostik – Berlin J Lab Med 2007; 31: 149-158
R.B. Stricker, E.E.Winger: Decreased CD57 lymphocyte subset in patients with chronic Lyme disease. Immunology Letters 76; 43-48 (2001)
F. Dressler; H.-I. Huppertz: Lyme-Arthritis, arthritis + rheuma 2/2011
J.J. Burrascano: Fortschritte im Verständnis der Lyme-Krankheit (Advances Topics in Lyme Disease), 15. Ausgabe 2005, ilads.org/files/burrascano_0905.pdf
(B.Wilske et al., Lyme-Borreliose in: Qualitätsstandards in der mikrobiologisch-infektiologischen Diagnostik. Urban&Fischer Verlag, 2000

Borreliose? III. Untersuchung des Liquors

Borreliose – ja oder nein?
Die üblichen Suchtests ELISA und Westernblot stellen  in vielen Fällen keine sichere Diagnose dar, denn in der Akutphase einer Borrelioseerkrankung sind oft keine IgM-Antikörper nachweisbar – warum auch immer, die Ursache dafür  konnte noch nicht sicher erforscht werden. Sind aber  IgM-Antikörper nachweisbar, deutet das i.d.R. auf eine noch frische, aktive Erkrankung hin. Anderseits schließt aber das Fehlen von IgM-Antikörpern eine aktive  Borrelien-Infektion nicht aus. In der Spätphase einer Borreliose sind oft keine IgM-Antikörper mehr nachweisbar, obwohl noch lebende Borrelien vorhanden sind.

Bei manchen Krankheiten können auch falsch-positive Ergebnisse durch unspezifische Kreuzreaktionen vorkommen: wie bei akuter Herpes- oder Epstein-Barr-Virus-Infektion falsch-positive Borrelien-IgM-Antikörper, oder bei ANA-positiven Seren  falsch-positive  Borrelien-IgG-Antikörper. Daneben sind Kreuzreaktionen mit anderen Spirochätosen (z.B. Syphilis) möglich.

Neben den ELISA und Westernblot, sowie dem LTT (Lymphocytentransformationstest), wird bei einem Verdacht auf Neuroborreliose häufig der Liquor, die Gehirn-Rückenmarksflüssikeit untersucht.

Untersuchung des Liquors.
Beim Liquor-Test wird mittels der Lumbalpunktion die Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit auf das Vorliegen einer Entzündung im Gehirn-Rückenmarksbereich getestet, und die Borrelienantikörper im Liquor gemessen. Alternativ wird der Erreger selbst im Liquor gesucht, mittels PCR oder Liquor-Kultur.

PCR des Liquors
Findet man mit Hilfe der PCR Borrelien im Liquor, spricht das für eine Lyme-Borreliose des Nervensystems (Neuroborreliose). Findet man keine, bedeutet das aber nicht zwingend, dass keine Borrliose vorliegt, weil die PCR in vielen Fällen falsch negativ ausfallen kann.

Eine Kultur des Liquors wird nur sehr selten durchgeführt, da sehr aufwendig und kompliziert. Die Erkennungsrate (Sensitivität) für Neuroborreliose nicht höher als bei PCR, die Kultur weist aber nur die lebendigen Borrelien positiv nach,
während die PCR auch bei Vorliegen von ausschließlich abgestorbenen Borrelien positiv zeigt.

Eine umstrittene Methode
Ein Erregernachweis gelingt aber nur bei 10-30% der Borreliose-Fälle, denn es wird augenscheinlich nur eine Borreliose mit Beteiligung des Nervensystems dargestellt. Daher ist der Nachweis einer Borreliose durch eine Lumbalpunktion im Nervenwasser (Liquor) besonders umstritten.  Zudem ist kann die Lumbalpunktion unangenehme Nebenwirkungen hervorrufen, und war in der Vergangenheit nicht ganz risikolos. Inzwischen werden feinere Nadeln zur Punktion verwendet, die Nebenwirkungen und Risiken seien nach ärztlicher Aussage dadurch minimiert.

Magnetresonanztomographie
Bei fortgeschrittener Neuroborreliose können mit Hilfe der Kernspintomographie Entzündungsherde im Gehirn nachgewiesen werden. Diese Entzündung wird nicht durch den Erreger selbst verursacht, sondern durch autoimmunologische Mechanismen, das heißt, durch Antikörper, die unter dem Einfluss der Borrelien gegen körpereigene Zellen gebildet werden.

 Neuroborreliose
Heftig diskutiert wird auch die Frage, ob die Neuroborreliose – mit Befall des Zentralnervensystems – lediglich ein Sonderfall der Borrelieninfektion darstellt. Augenscheinlich kommt es nur in einem Teil der Fälle es zur Beteiligung des Zentral-Nervensystems, in aller Regel in der frühen Phase (bis etwa 10 Wochen) der Erkrankung, in der noch keine Antikörper gebildet wurden.Andere Mediziner und Betroffene gehen davon aus, dass jede Borreliose auch das Nervensystem (ZNS) beieinträchtigt.

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Neurotoxinausleitung

Quellen: Hassler: “Klinik und Therapie der Lyme-Borreliose” Ein Merkblatt für Patienten und Hausärzte
Prof. Dr. Susanna Horner netdoktor. at
J.J. Burrascano: Fortschritte im Verständnis der Lyme-Krankheit (Advances Topics in Lyme Disease), 15. Ausgabe 2005, ilads.org/files/burrascano_0905.pdf
(B.Wilske et al., Lyme-Borreliose in: Qualitätsstandards in der mikrobiologisch-infektiologischen Diagnostik. Urban&Fischer Verlag, 2000