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Neurodermitis: was kann ich sonst noch tun?

Weitere unterstützende Maßnahmen zur Behandlung der Neurodermitis

Der Darm ist eines Ihrer zentralen Lebensorgane, daher ist eine “Reinigung von innen” sehr wichtig, ein gesunder und sauberer Darm ist eine wichtige Grundvoraussetzung für körperliches Wohlbefinden.

Eine ungesunde Darmflora erkennt man an Verstopfung, chronischem Durchfall oder Blähungen. Viele Probleme wie Hauterkrankungen, Herzbeschwerden, Heuschnupfen oder Asthma können durch Verschlackungen im Darm verursacht werden.

Auch Lebensmittel können eine darmschädigend wirken. Milch z.B. verschleimt den Darm, Reste der Milch bleiben für immer an den Darmzotten kleben und verrotten dort. Fleisch verbleibt ziemlich lange im Darm und verwest dort, die Verwesungsgifte bilden einen guten Nährboden für Bakterien. Zucker fördert die Gasbildung und Gärprozesse, welche das Mikrobengleichgewicht im Darm verschieben. Daher ist es wichtig, sich ausgewogen, gesund und allergen-arm zu ernähren. Auch ist eine histaminarme Ernährung wichtig, da Histamin Juckreiz auslöst

Eine richtige Ernährung ist also sehr wichtig für das Darmgleichgewicht, eine Darmreinigung kann dazu beitragen, dieses wiederherzustellen. Es gibt viele Varianten,Die Colon-Hydro-Therapie (CHT) beispielsweise ist eine physikalische Therapie, die vom Heilpraktiker oder Arzt durchgeführt wird. Es gibt aber auch Therapien, die sie leicht selbst durchführen und in den Alltag integrieren können, wie die Darmkur nach Hulda Clark.

Zu einer gesunden Ernährung gehören viel frisches Obst und Gemüse sowie stilles und lebendiges Wasser. Auch die tägliche Einnahme von Heilerde oder Zeolith hilft die Giftstoffe im Darm binden.

Reizdarm – und Stress?

Das Reizdarmsyndrom (RDS) äußert sich in einer Vielzahl von Bauchbeschwerden, ohne dass eine krankhafte Ursache festgestellt werden kann. In den westlichen Industrieländern leiden ca. 15-20% der Menschen an Reizdarm. Dabei tritt das Syndrom bei Frauen insgesamt häufiger auf als bei Männern.

Etwas schlägt mir auf den Magen
Auch die Psyche kann einen erheblichen Einfluss auf den Darm nehmen. Vielleicht kennen bei plötzlicher Aufregung den Drang ganz dringend die Toilette aufsuchen zu müssen?
Man  weiß, dass sich Stress und psychische Belastungssituationen negativ auf unser Magen-Darm-System auswirken können. Dies trifft auch auf das Reizdarmsyndrom zu.  Es liegt praktisch eine bei Überaktivierung des „Bauchhirns“ vor, das zu einer vermehrten Ausschüttung des Neurotransmitters Serotonin (5-HT) führt.
Selbst traumatische Ereignisse und familiäre Belastungssituationen in der Kindheit können beim Reizdarmsyndrom eine Rolle spielen.

Darmflora
Ständige Blähungen können aber auch durch eine gestörte Darmflora verursacht werden, etwa nach einer Antibiotikabehandlung. Hier ist die Einnahme von Darmbakterien sinnvoll.

Reizdarm – was tun?
 Leiden Sie häufig unter Beschwerden wie Blähungen? Beobachten Sie ob dieses Unwohlsein immer nach dem Genuss bestimmter Lebensmittel auftritt.

Leiden Sie unter Milchzuckerunverträglichkeit, können Sie laktosehaltige Produkte nicht verdauen – es fehlt Ihnen das entsprechende Enzym! Etwa jeder zehnte deutsche Erwachsene leidet unter einer Laktoseintoleranz. Treten die Probleme nach dem Genuss von Weizen-, Roggen-, Hafer- oder Gerstenprodukten auf, kann eine Zöliakie vorliegen. Von dieser Gluten-Intoleranz  betroffen ist in Deutschland etwa einer von tausend. Auch Fruchtzucker- Unverträglichkeiten können die Verdauung beeinträchtigen.  Das Essen auf fünf oder mehr kleine Mahlzeiten zu verteilen führt nicht unbedingt zu einer Verbesserung.

Ergänzen Sie Ihre Ernährung mit  Ballaststoffen. Sinnvolle Ballaststoffquellen in der täglichen Nahrung sind Gemüse, Früchte, Salat. Oder zum Beispiel MorgenStund. Selbst Vollkornbrot kann das RDS verschlimmern. Vermeiden Sie Zeitdruck beim Essen und kauen Sie gründlich.

Flohsamen als Ballaststoffquelle
Lösliche Ballaststoffe wie Flohsamen lindern die Symptome eher als unlösliche Ballaststoffe wie Kleie.

Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit.
Wasser oder leichte Kräutertees sind am besten.

Vermeiden Sie Problemlebensmittel. Wenn Sie Probleme mit Blähungen haben, sind Bohnen, Weißkohl, Blumenkohl und Brokkoli Lebensmittel, die die Symptome verschlimmern können. Auch in Fett gebratene Lebensmittel können problematisch sein.

Bewegen Sie sich regelmäßig.
Bewegung und Sport helfen Stress  abzubauen, regen eine normale  Darmkontraktion an und können dabei  helfen, dass Sie sich selbst besser fühlen.

Versuchen Sie Ihren Stress zu reduzieren
Setzen Sie sich nicht selbst unter Druck, niemand verlangt von Ihnen,  perfekt zu sein! Deshalb sollten auch Sie Ihren Drang zum Perfektionismus mäßigen. Sehr hilfreich zum besseren Umgang mit Stress sind Entspannungsübungen, wie  Autogenes Training oder die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson.

Reizdarm

Leiden Sie an häufigen Magenkrämpfen, Blähungen, Darmträgheit oder Durchfall?

Das Reizdarmsyndrom (RDS) ist eigentlich keine „ richtige Krankheit“ davon betroffen sind aber schätzungsweise zwischen 9 und 23% der Menschen weltweit. Diese Störung des Dickdarms ist unangenehm und lästig, aber keine ernsthafte Gefahr für Ihre Gesundheit. Das Gute: Beim Reizdarm sind keine krankhaften Veränderungen im Darm feststellbar.

Aber: die Aufnahme der lebenswichtigen Spurenelemente kann durch RDS eingschränkt sein, und Sie leiden u.U. an einem Mangel an Nährstoffen.

Wie macht sich das Reizdarmsyndrom bemerkbar?
In Deutschland sind schätzungsweise bis zu 12 Millionen Menschen betroffen, Frauen leiden häufiger daran als Männer. Die Probleme mit dem Darm verschlimmern sich meist nach dem Essen, manche Menschen raubt  aber auch das ständige Rumoren im Darm den Nachtschlaf. RDS kann sehr unterschiedlich sein, mal stärker mal wieder schwächer. Oft spürt man über Monate nichts, dann wird es wieder schlimmer. Andere Patienten erzählen von ständigen Problemen.

• Magenschmerzen und Krämpfe, die oft nach der Darmentleerung besser werden
• Verstopfung oder Durchfall oder auch abwechselnd
• starke Blähungen
• das Gefühl ganz dringend zur  Toilette zu müssen
• das Gefühl, dass Sie Ihren Darm entleeren müssen, selbst wenn Sie gerade erst auf der Toilette waren
• das Gefühl, dass Sie Ihr Darm nicht vollständig leer ist

Beobachtet werden auch:  Kopfschmerzen, Müdigkeit, Rückenschmerzen, häufiges Wasserlassen, Menstruationsbeschwerden, Depressionen, sowie sexuelle Probleme (Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Libidoverlust).
Sollten Sie unter Blutungen oder unerklärlicher Gewichtsverlust leiden –  das sind keine Symptome für RDS, bitte konsultieren Sie Ihren Arzt.

Das Reizdarm-Syndrom kann zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führen, je nachdem, wie ausgeprägt die Symptome sind.
Unterstützen Sie Ihren Darm mit der Darm-Kur nach Dr. Clark

Lesen Sie weiter über die möglichen Ursachen des Reizdarms.

 Foto: Dr. Wolz

Reizdarm

Expertentipp: Milchsäurebakterien  in ausreichender Menge!

Sie sind winzig klein, aber ganz groß in ihrer Wirkung:
Milchsäurebakterien gelten als unverzichtbare Helfer für eine gesunde Darmflora. Die heilsamen Bakterien fördern die Verdauung, wirken gegen Durchfall oder Verstopfung und sind die beste Waffe gegen Keime, die Krankheiten verursachen. Dabei schrecken die Mikroorganismen sogar vor so aggressiven Gegnern wie Darmkrebszellen nicht zurück, wie aktuelle Forschungen vermuten lassen.

 Milchsäurebakterien sind allerdings keine erfolgreichen Einzelkämpfer. Damit die genannten Effekte auftreten, wird schon eine ganze Armee benötigt, wie wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts für präventive Medizin (IPM) Freiburg erläutern. “Voraussetzung für die Wirkung von Probiotika, als lebende Mikroorganismen im Wirtsorganismus einen gesundheitsfördernden Effekt zu haben, ist die Milchsäurebakterien "arbeiten" im Team: Jede Unterart ist auf einen speziellen Abschnitt des Darms spezialisiert. Bedingung, dass sie in ausreichender Zahl zugeführt werden. Diese Voraussetzung erfüllen die Darmflora-Produkte Dr. Wolz”, erklären Professor Dr. Daniel König und seine Kollegen in einer Stellungnahme. Kein Wunder, schließlich ist die Zahl der hier gefundenen Mikroorganismen gewaltig: Eine Tagesportion des Präparats enthält rund 24 Milliarden lebende Milchsäurebakterien.

 Erfolgreich bei vielen Gesundheitsproblemen
Nach Angaben der Freiburger Forscher wird  Darmflora-Produkte in der sportmedizinischen Ambulanz des Universitätsklinikums bei unterschiedlicher Indikation mit Erfolg eingesetzt. Als Beispiele werden Reizdarm, Verstopfung, Blähungen oder unklare Diarrhöen genannt. Auch bei Hämorriden, Neurodermitis oder Laktoseintoleranz haben sich die Probiotika bewährt.

Quellen: djd/Dr. Wolz