Zeckenalarm!

Jetzt lauern sie wieder überall:
Die fiesen kleinen Spinnentiere – Zecken!

Schon ein kleiner Stich –  oft unbemerkt –  genügt!
Zecken und die von ihnen übertragenen Krankheiten Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME genannt, breiten sich in Europa immer weiter aus, währdend die Diagnose und Behandlung der Borreliose oft schwierig ist.
Es drohen chronische Verläufen mit starken Gelenkbeschwerden und sogar neurologischen Erkrankungen. Zudem können in schweren Fällen Entzündungen von Herzmuskel und Hirnhäuten sowie Lähmungen auftreten.

Wie schütze ich mich?
Ich lasse mich nicht stechen! Vermeidung von Zeckenstichen ist die beste Vorbeugung!
  • Bleiben Sie bei Spaziergängen möglichst auf festen Wegen und meiden Sie Unterholz, hohes Gras und Hautkontakt zu bodennahen Pflanzen.
  • Trotz Sommerhitze: Tragen sie geschlossene Kleidung. Hemden oder Blusen mit langen Ärmeln, Hosen mit langen Beinen. Tragen Sie geschlossene Schuhe, und – auch wenn es albern aussieht –  ziehen Sie die Strümpfe über die Hosenbeine. Wählen Sie helle Kleidung, denn auf dem hellen Stoff lassen sich zumindest erwachsene Zecken leichter ausmachen. (die Nymphen sind noch hell).
  • Tragen Sie ein Zeckenschutzmittel (Repellents) auf!  Ihre  Kleidung allein kann Sie nicht sicher schützen. Die Zecken krabbeln oft stundenlang umher und finden so doch noch leicht einen Schlupfloch zur nackten Haut. Benutzen Sie also zusätzlich ein geeignetes Zeckenschutzmittel! Behandeln Sie Arme und Beine und erneuern Sie den Schutz nach 2 Stunden. Die Stiftung Warentest hat geeignete Mittel geprüft. 
  • Suchen Sie nach dem Aufenthalt im Freien den Körper sorgfältig nach Zecken ab: die Parasiten stechen häufig nicht sofort, und nach dem Stich vergehen mehrere Stunden, bis die Borrelien übertragen werden. Bevorzugte Saugstellen sind am Kopf und am Hals sowie unter den Armen, zwischen den Beinen und in den Kniekehlen. Besonders gründlich sollten Sie zwischen also den Beinen, unter den Armen, um den Bauchnabel herum, am Kopf, Haaransatz, Hals und an den Ohren nachsehen. Zecken lieben gut durchblutete weiche Körperstellen. 
  • Untersuchen Sie auch die getragene Kleidung, denn die Zecken können darin  bis zu drei Tage überleben, in der Waschmaschine werden die Parasiten in der Regel  abgetötet.

 Lesen Sie auch:  Zecken richtig entfernen

Borreliose und Kardenwurzel

6 Gedanken zu „Zeckenalarm!

  1. Nobbi

    Tjo, das könnte sein, im Schwarzwald und Österreich und so, wo s immer heftige Winter hat, gibt es ja schon viel länger Borreliose.

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  2. Ronja

    Ich hab mal gelesen, dass eher warme Winter gegen Zecken und so helfen, weil die Bodenpilze und Nutzinsekten die Zecken fressen, kalte Winter aber die Zeckenplage fördern…?

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  3. Rudolf

    Ich kann nur jedem ratem diese Hinweise zu beachten. Einen Zeckenstich zu vermeiden erspart einem das Härteste, was ich gerade mit mache. Nach 4 Wochen Antibiotika bin ich immer noch total fertig, hoffe aber jetzt das Schlimmste hinter mir zu haben.

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  4. Tintenfischer

    In der Tat ein guter Beitrag. Ich muss echt blog.sanoverde.de mehr lesen :-) die Borreliose… ist ja ein echtes Problem im Süden Deutschland´s so z. B. Bayern vor allen Dingen im bayerischen Wald. Die ganzen Zecken dort sind wirklich eine Gefahr…
    Auch die Hunde sollte man nach jedem Spaziergang checken.

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  5. Harald

    Danke für die Infos. Man sollte die Zecke und die von ihr übertragenen Krankheiten auf gar keinen Fall verniedlichen. Die Zecke ist ein höchst gefährlicher Parasit, mit dem nich zu spaßen ist.

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