Eisenmangel-sind Sie auch davon betroffen?

Eisen – Vorkommen und Mangelerscheinungen
Eisen ist ein Mineral, das für vielerlei körperliche Vorgänge unerlässlich wichtig ist, unter anderem für die Bildung der roten Blutkörperchen und die Aufnahme von ausreichend Sauerstoff. Ein hochgradiger Eisenmangel kann also zu ernsthaften Mangelzuständen führen, der so genannten Eisen-Anämie. In der ganzen Welt leiden um die 1,5 Milliarden Menschen unter dieser Form der Anämie. In Deutschland sind lt. Einer Studie über 17 % der Frauen im gebärfähigen Alter und 3,5 % bis 4,5 % der Männer im Alter zwischen dem 18. und 54. Lebensjahr davon betroffen. Damit ist diese Mangelerkrankung sehr weit verbreitet.

Eisen ist vorwiegend in Nahrungsmitteln wie Innereien, besonders Leber, in Geflügel und anderen Fleischprodukten, Hefe, Haferflocken, Eiern und Petersilie enthalten. Die Aussage von der hohen Eisenhaltigkeit des Spinats ist leider ein wissenschaftlicher Irrtum, der auf einem Rechenfehler beruht.

Ein Eisenmangel macht sich vor allem durch Symptome wie blasse Haut und Schleimhäute, löffelförmige Verformung der Fingernägel, Entzündungen auf der Zunge, Einrisse an den Mundwinkeln, Schluckbeschwerden, Leistungsschwäche und Müdigkeit sowie abnormer Appetit auf Dinge wie Erde bemerkbar, die eigentlich keine Nahrungsmittel sind. Der Eisenmangel kann Bluterkrankungen, eben Anämie zur Folge haben, aber auch Herzerkrankungen und Diabetes Vorschub leisten und unruhige Beine verursachen. Da alle diese Symptome und Krankheitsbilder jedoch auch auf anderen Ursachen beruhen können, gibt erst ein Blutbild endgültigen Aufschluss.

Um dem Eisenmangel zu begegnen, sollte in erster Linie für eine ausreichend eisenreiche Kost gesorgt werden. Frauen leiden allerdings häufig unter so starkem Eisenmangel, das  eine zusätzliche Zufuhr von Eisen notwendig wird. Eisenpräparate sind oft schlecht verträglich, und nicht frei von Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Sodbrennen, Durchfall, Verstopfung oder Bauchweh.
Hier sollte auf eine pflanzliche Nahrungsergänzung wie Spirulina oder Bärlauch mit Eisen zurückgegriffen werden, das vom Körper besondes gut resorbiert werden kann.

Ein Gedanke zu „Eisenmangel-sind Sie auch davon betroffen?

  1. Tommy

    Wieder ein enorm interessanter Beitrag den du hier geschrieben hast. Ich bin schon auf den nächsten gespannt.

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